Großrazzia in NRW: Zoll deckt illegale Beschäftigung und Steuerbetrug auf
Marie SimonGroßrazzia in NRW: Zoll deckt illegale Beschäftigung und Steuerbetrug auf
Großrazzia in mehreren Städten am 6. Dezember 2024
Unter der Leitung des Hauptzollamts Düsseldorf fand am 6. Dezember 2024 eine großangelegte Kontrollaktion statt, an der 92 Zollbeamte und 138 Mitarbeiter anderer Behörden beteiligt waren. Geprüft wurden Betriebe verschiedener Branchen – darunter Bars, Kneipen und weitere Gewerbezweige – auf die Einhaltung von Arbeits- und Steuerrecht.
Im Fokus standen die korrekte Anmeldung von Beschäftigten, Sozialleistungen sowie Arbeitserlaubnisse. Die Behörden überprüften zudem die Zahlung des Mindestlohns und suchten nach Anzeichen für ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Verdachtsmomente gab es unter anderem auf Sozialabgabenhinterziehung, Lohnunterschlagung, illegale Beschäftigung von Ausländern und Leistungsbetrug.
Während der Aktion wurden unversteuerte Tabakwaren sichergestellt. Die Prüfer kontrollierten außerdem, ob Unternehmen ihren Meldepflichten nachgekommen waren. Ein weiteres zentrales Ziel bestand darin, behördenübergreifend Erkenntnisse über mögliche Clan-Strukturen und illegale Netzwerke zu sammeln.
Die Ergebnisse wurden an die zuständigen Stellen zur weiteren Bearbeitung übergeben. Für Rückfragen steht Fabian Pflanz vom Hauptzollamt Düsseldorf als Ansprechpartner zur Verfügung.
Das Zollamt kündigte an, solche gemeinsamen Kontrollen künftig auszuweiten und zu wiederholen. Die beteiligten Behörden werden die Feststellungen nun in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen weiterverfolgen. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale Beschäftigung und finanzielle Unregelmäßigkeiten zu bekämpfen.






