Großbaustellen 2026: Sperrungen, Umleitungen und vier Monate ohne S-Bahn
Mats HartmannGroßbaustellen 2026: Sperrungen, Umleitungen und vier Monate ohne S-Bahn
Großbaustellen an Straßen und Schienen: Region erhält konkrete Pläne
Letzte Woche wurden lokale Vertreter über umfangreiche Bauvorhaben im Straßen- und Schienenverkehr der Region informiert. Am 22. Mai 2025 präsentierten Vertreter der Autobahn GmbH und von Straßen.NRW im Bau- und Verkehrsausschuss aktuelle Planungen – darunter Sperrungen, Umleitungen und langfristige Verkehrsbehinderungen, die in den kommenden Jahren zu erwarten sind.
Bürgermeister Frank Schneider und das Wirtschaftsförderungsteam der Stadt erläuterten zudem anstehende Bauprojekte. Der Industrieverband Langenfeld brachte sich in die Diskussion ein und wies auf die Folgen für lokale Unternehmen und Pendler hin.
Zwei Großprojekte im Fokus Im Mittelpunkt der Präsentation standen zwei zentrale Vorhaben: der Ausbau der Autobahn A59 sowie Brückenbauarbeiten an den Landesstraßen L402 und L353. Die Bau- und Betriebsdirektion der Autobahn GmbH skizzierte die Pläne für die A59, die nun in einer detaillierten Projektbeschreibung auf der Website des Unternehmens einsehbar sind. Zudem wurde ein downloadbares Dokument mit ersten Maßnahmen, Vorschlägen und Verkehrskonzepten bereitgestellt.
Die Bauabteilung von Straßen.NRW informierte über die Brückenarbeiten und notwendigen Umleitungen – detaillierte Angaben finden sich auf den Seiten 7 bis 10 ihres Berichts. Karten mit Sperrungen und Ausweichrouten für die L402 und L353 veranschaulichten, wie stark Autofahrer betroffen sein werden.
Stadtverwaltung legt Impact-Analyse vor Die Stadtverwaltung hatte für den Ausschuss einen separaten Bericht erstellt, der die zu erwartenden Auswirkungen zusammenfasst. Dieselbe Präsentation war bereits in zwei Online-Veranstaltungen am 15. Mai und 4. Juni thematisiert worden; eine dritte Sitzung ist für den 25. Juni 2025 geplant.
Vier Monate ohne S-Bahn Eine der gravierendsten Einschränkungen wird die Vollsperrung der S-Bahn zwischen dem 21. August und 4. Dezember 2026 sein. Der viermonatige Ausfall ist für Gleis- und Brückenbauarbeiten notwendig – Fahrgäste müssen in dieser Zeit auf Alternativrouten ausweichen.
Die Sitzung am 22. Mai gab Anwohnern und Unternehmen erstmals einen offiziellen Überblick über den Bauzeitplan. Autofahrer und Bahnpendler können sich nun anhand konkreter Pläne – inklusive Sperrterminen und Umleitungsempfehlungen – auf die anstehenden Arbeiten vorbereiten. Weitere Aktualisierungen werden in den verbleibenden Online-Terminen vor Baubeginn 2026 kommuniziert.






