Grenzweg-Wanderung in Arnsberg: Stadtgrenzen von 1973 neu entdecken
Geführte Wanderung Grenzweg: Arnsbergs Stadtgrenzen von vor 50 Jahren erkunden
Am 19. Oktober 2023 findet eine geführte Wanderung unter dem Titel Grenzweg statt, die Teilnehmende einlädt, die Stadtgrenzen Arnsbergs so zu erleben, wie sie vor 50 Jahren bestanden. Die Veranstaltung, organisiert von der Künstlerin Theresa Kampmeier und dem Kulturamt Arnsberg, thematisiert die Auswirkungen der kommunalen Neugliederung Nordrhein-Westfalens von 1975 auf Landschaft und Gemeinschaften.
Die Wanderung startet um 15 Uhr am Wanderparkplatz Ochsenkopf und führt über etwa drei Kilometer, die in zwei Stunden zurückgelegt werden. Begleitet von Kampmeier, Petra Trompeter vom Arnsberger Stadtwald und Yvonne Kaiser vom City Lab freiRAUM können die Teilnehmenden wählen, ob sie zu Fuß gehen oder mit dem Mountainbike den historischen Grenzverlauf folgen möchten.
Die Routen sind über die Komoot-App oder als GPX-Datei abrufbar und enthalten Hintergrundinformationen zu den Reformen von 1975, Archivfotos sowie Diskussionsimpulse. Die Veranstalter empfehlen festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und das vorherige Herunterladen der Materialien, da in einigen Gebieten möglicherweise kein Mobilfunkempfang besteht.
Die Wanderung ist Teil des Projekts #ARTinprogress und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen über das Kultursekretariat Gütersloh. Start- und Zielpunkt sind gut erreichbar, mit Parkmöglichkeiten und Busanbindung in der Nähe.
Der Grenzweg bietet die Gelegenheit, hautnah zu erleben, wie administrative Veränderungen vor einem halben Jahrhundert das natürliche und soziale Gefüge Arnsbergs geprägt haben. Die Teilnehmenden erhalten so ein tieferes Verständnis dafür, wie die damaligen Grenzen bis heute nachwirken.






