31 May 2026, 18:15

Geschwindigkeitskontrolle auf der B474 endet mit toter Wild-Warnung für Raser

POL-COE: Coesfeld, Brink, B474/ Reduzierung der Wildunfallzahlen

Geschwindigkeitskontrolle auf der B474 endet mit toter Wild-Warnung für Raser

Raserei auf der B474 in Coesfeld nimmt unerwartete Wendung

Am Mittwochmorgen (21.05.25) nahm eine Geschwindigkeitskontrolle auf der B474 in Coesfeld eine ungewöhnliche Entwicklung. Autofahrer, die in eine Polizeifalle gerieten, sahen sich plötzlich mit den Folgen eines Wildunfalls konfrontiert – ein toter Hirsch lag als mahnendes Beispiel für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit am Straßenrand. Die Szene spielte sich bei nebligem Wetter ab, was die angespannte Situation auf einer Strecke verschärfte, die für ihre besondere Gefahr für Rotwild bekannt ist.

Schon in der Nacht zuvor hatte es auf demselben Abschnitt der B474 einen Wildunfall gegeben. Am Morgen richteten Beamte in der Bauerschaft Brink, wo Tempo 70 gilt, eine Geschwindigkeitsmessstelle ein. Ein Fahrer wurde mit 84 km/h geblitzt und musste ein Bußgeld von 40 Euro zahlen.

Ein ortsansässiger Jäger brachte das verendete Tier zur Kontrollstelle. Der Anblick zwang die Raser, sich mit den Konsequenzen rücksichtslosen Fahrens auseinanderzusetzen. Wie Polizeidirektor Thomas Eder später erklärte, hatte das Tier vermutlich noch gelitten, bevor es von seinem Leid erlöst werden musste.

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Dieser Straßenabschnitt ist besonders riskant, da hier Rotwild mit einem Gewicht von 55 bis 90 Kilogramm unterwegs ist. Die Behörden haben für dieses Jahr verstärkte Geschwindigkeitskontrollen und Aufklärungskampagnen angekündigt, um Wildunfälle zu reduzieren.

Der Vorfall unterstrich einmal mehr die anhaltenden Gefahren von Raserei in Gebieten mit großem Wildbestand. Autofahrer, die die Kontrollstelle passierten, dürften nun ein besseres Bewusstsein für die Risiken mitgenommen haben. Weitere Kontrollen und öffentliche Kampagnen sollen künftig zu einem sichereren Verhalten auf Straßen wie der B474 beitragen.

Quelle