Gemeinsames Iftar in Essen stärkt interreligiösen Dialog während des Ramadan
Marie SimonGemeinsames Iftar in Essen stärkt interreligiösen Dialog während des Ramadan
Essens Kommission für Islam und Moscheen (KIM-E) veranstaltete am 10. März 2026 ein gemeinsames Iftar-Mahl, bei dem lokale Führungspersönlichkeiten und Gemeinschaftsmitglieder zusammenkamen. Die Veranstaltung bot einen Moment der gemeinsamen Besinnung, da der heilige Monat Ramadan am 19. März sein Ende fand. Zu den prominenten Gästen zählten unter anderem Essens Oberbürgermeister sowie der türkische Generalkonsul, die sich an den Abendgesprächen und dem Mahl beteiligten.
Das Iftar fand noch während der Ramadan-Zeit statt und gab den Teilnehmenden die Gelegenheit, das Fasten gemeinsam zu brechen. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte in seiner Ansprache, der Ramadan sei eine Zeit der Reflexion und der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Gleichzeitig begrüßte er die Anwesenheit des türkischen Generalkonsuls Taylan Özgür Aydın und hob die Bedeutung des grenzüberschreitenden Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses hervor.
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und religiösen Gemeinschaften Essens füllten den Veranstaltungsort und bereicherten die Gespräche über gemeinsame Erfahrungen während des heiligen Monats. Zwar bleiben konkrete Fortschritte der KIM-E im interreligiösen Dialog seit 2021 unklar, doch die Zusammenkunft selbst unterstrich die anhaltenden Bemühungen, die Verbindungen zwischen den vielfältigen Gemeinschaften der Stadt zu fördern.
Mit dem Ende des Ramadan am 19. März 2026 schloss auch das Iftar der KIM-E, das Behördenvertreter, Religionsführer und Bürgerinnen und Bürger in einer Demonstration von Einheit und Austausch vereinte. Die Teilnahme hochrangiger Gäste unterstrich die Bedeutung des kulturellen und religiösen Dialogs in Essen.






