Gelsenkirchen deckt bei ROADPOL-Kontrollen massive Verstöße im Lkw-Verkehr auf
Henry BraunGelsenkirchen deckt bei ROADPOL-Kontrollen massive Verstöße im Lkw-Verkehr auf
Gelsenkirchen richtete die erste bundesweite ROADPOL-Kontrollwoche „Lkw & Bus“ 2025 aus
Vom 17. bis 23. Februar fand in Gelsenkirchen die erste landesweite Kontrollwoche „Lkw & Bus“ im Rahmen der ROADPOL-Initiative statt. Im Fokus standen gewerbliche Personen- und Gütertransporte. Die Aktion war Teil einer europäischen Kampagne zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Während der einwöchigen Kontrollen überprüfte die Polizei 34 Lastwagen und stellte dabei 26 Verstöße fest. Weitere 159 Fahrzeuge wurden kontrolliert, was zu 54 Ordnungswidrigkeiten und 62 Geschwindigkeitsüberschreitungen führte. Ein Fall betraf einen 35-jährigen ortsansässigen Händler, dessen Frühstücksverkaufswagen unzureichend behandeltes rohes Fleisch, mangelhaft gelagerte Backwaren und ungestempelte E-Zigaretten enthielt.
Gegen den Händler werden nun strafrechtliche Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. ROADPOL, ein europaweites Polizeinetzwerk, organisiert solche Kontrollen, um die Zahl der Verkehrstoten zu senken. Die Gelsenkirchener Polizei wird auch künftig an solchen Aktionen teilnehmen, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern.
Zusätzliche stichprobenartige Kontrollen bleiben weiterhin möglich. Die Behörden betonen, dass regelmäßige Überwachung dazu beiträgt, Risiken im Straßenverkehr zu verringern.
Die Kontrollwoche machte auf anhaltende Probleme bei der Einhaltung der Vorschriften im gewerblichen Verkehr aufmerksam. Die Polizei dokumentierte zahlreiche Verstöße – von Ordnungswidrigkeiten bis hin zu schweren Straftaten. Die Initiative unterstreicht die Bedeutung konsequenter Kontrollen für mehr Sicherheit auf den Straßen.
