Funke Mediengruppe reformiert Redaktion für digitales Wachstum und mehr Abos
Mats HartmannFunke Mediengruppe reformiert Redaktion für digitales Wachstum und mehr Abos
Die Funke Mediengruppe hat ihre Redaktionsführung umstrukturiert, um das digitale Wachstum ihrer regionalen Medienmarken zu beschleunigen. Das neue System mit dem Namen "Editorial Development" setzt auf schnellere Entscheidungsprozesse und eine engere Zusammenarbeit zwischen Redaktion, Produktentwicklung und Technologie-Teams.
Ziel der Reform ist es, die Leserbindung zu stärken, neue Zielgruppen zu gewinnen und die Zahl der Digitalabonnements unter der Leitung von Christoph Rüth, CEO Regionalmedien bei Funke, zu steigern. Die neue Einheit Editorial Development wird zentrale Bereiche wie Zielgruppenwachstum, Social-Media-Strategie, Newsletter und künstliche Intelligenz steuern. Anne Krum, Chefredakteurin für digitale Entwicklung bei der WAZ und der WP, übernimmt die Leitung des Teams. Als Stellvertreterin fungiert Cordula Schmitz, Chefredakteurin Digital des Hamburger Abendblatts.
Die Neuorganisation ermöglicht es, neue journalistische Formate zügig zu testen. Erfolgsversprechende Konzepte sollen anschließend zügig auf alle Funke-Standorte übertragen werden. Das Ziel besteht darin, standardisierte Blaupausen zu entwickeln, die redaktionelle Arbeit mit Produkt- und Technologieverbesserungen verknüpfen.
Innovationen werden zunächst in den Entwicklungsregionen Nordrhein-Westfalen (NRW) und Hamburg eingeführt. Beide Gebiete dienten in den vergangenen Jahren bereits als Testumgebungen für digitale Projekte. Das ressortübergreifende Team wird nun eine einheitliche Redaktionsstrategie vorantreiben, um die digitale Expansion von Funke zu beschleunigen.
Die Umstrukturierung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Funke die Verbindung zu seinen Lesern vertiefen und die Basis der Digitalabonnenten ausbauen will. Die neue Struktur bündelt Ressourcen, um Prozesse effizienter zu gestalten und erfolgreiche Formate schneller zu skalieren. Die regionalen Marken des Unternehmens verfolgen damit einen abgestimmteren Ansatz für das digitale Wachstum.






