24 March 2026, 20:18

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland

Eine Gruppe von Frauen, die vor einem Gebäude stehen, lächeln und Bücher halten, mit einem Tuch auf der rechten Seite.

Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland

Fünfzehn zugewanderte Frauen aus sechs Ländern haben in Deutschland ein elfmonatiges Qualifizierungsprogramm begonnen. Die Initiative Perspektive Pädagogik bereitet sie auf eine Karriere in Bildung und Kinderbetreuung vor. Viele Teilnehmerinnen bringen bereits relevante Berufserfahrung aus ihren Herkunftsländern oder ihrem privaten Umfeld mit.

Das Programm läuft bis Mitte Dezember 2026 und konzentriert sich darauf, die Deutschkenntnisse der Frauen so zu verbessern, dass sie den beruflichen Anforderungen gerecht werden. Unterstützt werden Frauen aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien – alle streben eine Tätigkeit im deutschen Bildungssektor an, wo Fachkräfte dringend gesucht werden. Prognosen zufolge wird sich der Personalmangel in Kitas und Schulen in den kommenden Jahren weiter verschärfen.

Die Teilnehmerinnen arbeiten auf das Sprachzertifikat C1 hin, das für die staatlich anerkannte Erzieherausbildung oder ein pädagogisches Studium Voraussetzung ist. Der Kurs umfasst Sprachunterricht, pädagogische Fachmodule und individuelles Coaching. Durch Hospitationen und Praktika in Grundschulen und Kindertageseinrichtungen sammeln sie praktische Erfahrungen.

Exkursionen vermitteln Einblicke in verschiedene Berufsfelder, etwa als Assistenzkraft in der Sozialarbeit oder in der heilpädagogischen Förderung. Zudem bietet das Programm Bewerbungstrainings an, um den Frauen den Einstieg in den Job oder eine weitere Qualifizierung zu erleichtern. Offizielle Zahlen, wie viele Absolventinnen später in der frühen Kindheitsbildung oder verwandten Bereichen Fuß fassen werden, gibt es jedoch nicht.

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Die Lebensläufe der Frauen sind vielfältig, doch viele verfügen über Vorerfahrungen in Lehre, Kinderbetreuung oder Gemeinschaftsarbeit. Ihre Motivation speist sich aus dem Wunsch, in Deutschland beruflich neu durchzustarten – und gleichzeitig dem Fachkräftemangel im Bildungsbereich entgegenzuwirken.

Das Programm endet im Dezember 2026; bis dahin streben die Teilnehmerinnen das C1-Sprachlevel sowie praktische Berufserfahrung an. Wer erfolgreich ist, könnte künftig dringend benötigte Stellen in Schulen und Kitas besetzen. Angesichts der anhaltenden Personalengpässe im Bildungssektor gewinnen solche Initiativen zunehmend an Bedeutung.

Quelle