24 June 2026, 12:12

Feuerwehrverband diskutiert im Ennepe-Ruhr-Kreis über Katastrophenschutz und Zukunftsprojekte

FW-DE: Bezirksdelegiertentag in Herdecke persönlich - Neuer Bezirksdirektor Sebastian Arlt stellt sich vor - Ausblick für die Notfallzentrale

Feuerwehrverband diskutiert im Ennepe-Ruhr-Kreis über Katastrophenschutz und Zukunftsprojekte

Im Ennepe-Ruhr-Kreis fand kürzlich die 41. Bezirksdelegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes in Herdecke statt. Über 130 Delegierte aus Freiwilligen und Werkfeuerwehren waren zu der Veranstaltung zusammengekommen.

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Der neu ernannte Landrat Sebastian Arlt eröffnete die Konferenz mit einer Ansprache. Dabei betonte er seine persönliche Verbundenheit mit dem Feuerwehrwesen und sicherte seine Unterstützung als Fürsprecher zu. Matthias Jansen, einer der stellvertretenden Verbandsvorsitzenden, kündigte später an, dass die diesjährige Ehrungsveranstaltung in Sprockhövel stattfinden werde.

Rolf-Erich Rehm, Präsident des Verbandes, ging in seiner Rede auf die Herausforderungen ein, denen sich die Feuerwehren in den vergangenen Jahren gegenübersahen – darunter schwere Überschwemmungen, der Krieg in der Ukraine und die drohenden Energieengpässe. Zudem gab er einen Überblick über den Stand des vom Verband bereits 2012 vorgeschlagenen Gefahrenabwehrzentrums und dankte politischen Verantwortungsträgern für ihre Unterstützung.

Jansen appellierte an Politiker und Verwaltung, die Finanzierung und Förderung der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes auch künftig sicherzustellen. Nils Abbink, Kreisjugendfeuerwehrwart, berichtete unterdessen, dass die Mitgliederzahlen in der Jugendfeuerwehr mit 453 Teilnehmenden stabil geblieben seien.

Die Konferenz stand im Zeichen der fortlaufenden Bemühungen, die Notfallvorsorge in der Region zu stärken. Thematisiert wurden sowohl langfristige Projekte als auch aktuelle Herausforderungen für die Feuerwehren. Die Delegierten verließen die Veranstaltung mit einem klaren Bewusstsein für die anstehenden Aufgaben.

Quelle