22 April 2026, 20:22

Festnahme in Gelsenkirchen: Mann mit verbotenen Waffen und zwei Haftbefehlen geschnappt

Eine Gruppe von Polizisten in Einsatzausrüstung, einer hält eine Waffe, steht neben einem Metallcontainer und einer Leiter in einem begrenzten Raum.

Festnahme in Gelsenkirchen: Mann mit verbotenen Waffen und zwei Haftbefehlen geschnappt

Ein 43-jähriger Mann aus Gelsenkirchen wurde am 14. Juni am Hauptbahnhof der Stadt festgenommen. Bei ihm wurden verbotene Waffen gefunden, was zu weiteren Anklagepunkten führte. Gegen den Verdächtigen lagen bereits zwei separate Haftbefehle vor, noch bevor er in Gewahrsam genommen wurde.

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Beamte kontrollierten den Mann im Rahmen einer Routineüberprüfung am Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten sie ein Messer und einen ausziehbaren Schlagstock sicher – beides Waffen, deren Besitz ihm gesetzlich untersagt war.

Der Fund führte zu seiner sofortigen Festnahme. Die Behörden beschlagnahmten zudem die verbotenen Gegenstände. Dem Verdächtigen wurden anschließend seine Rechte im Zusammenhang mit der Festnahme und dem Ordnungswidrigkeitsverfahren mitgeteilt.

Gegen ihn lagen bereits zwei offene Haftbefehle der Staatsanwaltschaft vor. Der erste betraf Volksverhetzung und sah eine sechsmonatige Haftstrafe vor. Der zweite ergab sich aus einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz mit einer achtmonatigen Freiheitsstrafe.

Nach der polizeilichen Bearbeitung wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Ermittler haben nun zusätzlich Verstöße gegen das deutsche Waffengesetz zu den Vorwürfen hinzugefügt.

Der Verdächtige bleibt nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft. Ihm drohen weitere rechtliche Konsequenzen wegen des Besitzes verbotener Waffen. Zudem werden die bereits bestehenden Haftbefehle wegen Volksverhetzung und Drogendelikten vor Gericht verhandelt.

Quelle