Familie Schönbächler kämpft gegen kommerziellen Missbrauch des *"Richi"-Memes
Henry BraunFamilie Schönbächler kämpft gegen kommerziellen Missbrauch des *"Richi"-Memes
Eine Schweizer Familie hat sich gegen die unbefugte Verwendung der Stimme ihres verstorbenen Angehörigen in viralem Merchandising ausgesprochen. Die Familie Schönbächler hat Produkte mit Hermann Schönbächlers berühmten Catchphrase "Richi" weder genehmigt noch davon profitiert. Nun fordern sie ein Ende des kommerziellen Hypes um den Meme.
Der Spruch "Richi" wurde durch die Comedy-Soundboxen des Influencers Zeki zum viralen Hit. Online-Händler wie Galaxus und Brack hatten die Produkte zunächst im Sortiment, doch es gab Bedenken hinsichtlich der Lizenzierung. Im Dezember zogen beide Shops die ursprünglichen Soundboxen aus dem Verkauf zurück, nachdem bekannt wurde, dass Zeki keine Erlaubnis für die Verwendung der Audio-Clips besaß.
Die Familie Schönbächler verlangte von Zeki, den Meme von seinen Geräten zu entfernen. Zudem baten sie die Öffentlichkeit, ihre Privatsphäre zu respektieren und Abstand zu ihren Kindern zu halten. Trotz der Kritik verkauft Zeki weiterhin seinen Restbestand der alten Soundboxen.
Brack hat die Artikel mittlerweile komplett aus dem Sortiment genommen. Galaxus bietet jedoch eine neue Version der Soundbox an – in der Annahme, dass der Rechteinhaber Swissmeme nun über die notwendigen Lizenzen verfügt. Zeki bestätigte, dass der "Richi"-Clip in zukünftigen Auflagen nicht mehr enthalten sein werde, und behauptet, seine neuesten Produkte entsprächen allen rechtlichen Standards.
Die Familie bleibt bei ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der unbefugten Nutzung der Stimme ihres Angehörigen. Einige Händler haben ihr Sortiment angepasst, während andere überarbeitete Versionen mit neuen Lizenzvereinbarungen anbieten. Der Streitfall zeigt die rechtlichen und ethischen Herausforderungen auf, die entstehen, wenn virale Inhalte zu kommerziellen Produkten werden.






