05 June 2026, 19:11

Essen passt öffentliche Plätze für den Klimawandel an – doch ein Standort fällt weg

Klimaresilienter Revitalisierung ├Âffentlicher R├Ąume in der Stadt Essen - Aktueller Stand

Essen passt öffentliche Plätze für den Klimawandel an – doch ein Standort fällt weg

Essen treibt sein Klimaanpassungsprojekt voran, nachdem die Stadt sich im vergangenen Jahr einem Bundesprogramm angeschlossen hat. Mit der Initiative „Raum fürs Klima“ sollen öffentliche Plätze so umgestaltet werden, dass sie extremen Wetterbedingungen besser standhalten. Ursprünglich waren drei Standorte vorgesehen, doch einer davon ist nun aus den Plänen gestrichen worden.

Im Februar 2023 beschloss der Essener Stadtrat die Teilnahme am Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Das Projekt „Raum fürs Klima“ konzentrierte sich zunächst auf drei Plätze: den Marktplatz in Überruhr-Hinsel, den Borbecker Marktplatz und den Giebelplatz auf der Margarethenhöhe.

Mittlerweile liegt eine Machbarkeitsstudie für diese Standorte vor, in der konkrete Maßnahmen aufgezeigt werden, um die Flächen hitze- und starkregenfest zu machen und sie so widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu gestalten. Allerdings wird der Borbecker Marktplatz nun doch nicht umgestaltet – Befürchtungen, Parkplätze könnten verloren gehen, führten zum Ausschluss des Standortes aus dem Projekt.

Die beiden verbleibenden Standorte – der Marktplatz in Überruhr-Hinsel und der Giebelplatz – werden nun nach einem ehrgeizigeren Umgestaltungskonzept, der sogenannten „Variante 2“, geplant. Dieses Vorgehen ist notwendig, um die Bundesförderung zu sichern. Das Projektteam arbeitet zudem mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zusammen, um die Ergebnisse der Studie weiter zu präzisieren.

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Bevor die endgültigen Pläne erstellt werden, fließen Rückmeldungen aus Gremien, öffentlichen Veranstaltungen und der Förderstelle ein. In den kommenden Wochen ist zudem eine weitere Bürgerversammlung zum Giebelplatz geplant. Anwohnerinnen und Anwohner sind aufgerufen, teilzunehmen und die Zukunft dieser öffentlichen Räume mitzugestalten.

In der nächsten Phase folgt die detaillierte Planung für die beiden ausgewählten Plätze. Weitere Bürgerbeteiligung wird die finalen Entwürfe prägen, bevor die Bauarbeiten beginnen. Ziel der Stadt ist es, funktionale Flächen zu schaffen, die gleichzeitig besser auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet sind.

Quelle