26 April 2026, 12:22

"Enter the Gungeon" wird 10 – und der Nachfolger setzt auf 3D und Tradition

Offenes Buch mit einer ordentlichen Anordnung verschiedener einzigartig gestalteter und farbiger Waffen, begleitet von Text, der sie wahrscheinlich beschreibt.

"Enter the Gungeon" wird 10 – und der Nachfolger setzt auf 3D und Tradition

Dodge Rolls Enter the Gungeon wird in diesem Monat zehn Jahre alt – ein Jahrzehnt nach seinem Release. Das Spiel prägte das moderne Action-Roguelike-Genre maßgeblich und verkaufte sich weltweit über 14 Millionen Mal. Nun steht ein Nachfolger in den Startlöchern – allerdings mit einigen bemerkenswerten Änderungen.

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Enter the Gungeon entwickelte sich bei seinem Erscheinungsjahr 2016 zu einem prägenden Titel der Szene. Die Mischung aus Bullet-Hell-Kämpfen und Roguelike-Struktur setzte neue Maßstäbe für das Genre. Zehn Jahre später arbeitet das Entwicklerstudio Dodge Roll an einem Nachfolger: Enter the Gungeon 2 wird zwar auf einen 3D-Artstyle umsteigen, behält aber das bewährte Kern-Gameplay bei.

Dave Crooks, Designer bei Dodge Roll, äußert sich ambivalent über den aktuellen Zustand des Roguelike-Genres. Er kritisiert moderne Titel wie Vampire Survivors oder Balatro dafür, zu stark auf fortschrittsbasierte Spielmechaniken zu setzen. Andere Spiele, etwa Minos, würden seiner Meinung nach das Wesen eines klassischen Roguelikes verfälschen. Als positives Beispiel für ein authentisches Erlebnis nennt er stattdessen Caves of Qud.

Über die Design-Trends hinaus zeigt sich Crooks besorgt über die zunehmende Verbreitung von Glücksspiel-Elementen im Genre. Seine Aussagen fallen in eine Phase, in der sich das Studio auf Enter the Gungeon 2 konzentriert – ein Spiel, das den schnellen, risikoreichen Spielspaß des Originals bewahren soll.

Der Nachfolger von Enter the Gungeon wird mit überarbeiteter Optik, aber derselben chaotischen Energie aufwarten. Crooks' Kritik unterstreicht die wachsende Kluft zwischen traditionellen und modernen Roguelikes. Mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren wirkt das Erbe des Originals bis heute nach – während seine Macher gleichzeitig nach neuen Wegen suchen.

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