Brigadegeneral Geilen verabschiedet sich von der Polizei Münster nach drei Jahren enger Zusammenarbeit
Henry BraunBrigadegeneral Geilen verabschiedet sich von der Polizei Münster nach drei Jahren enger Zusammenarbeit
Brigadegeneral Stefan Ulrich Geilen hat sich offiziell von der Polizei Münster verabschiedet – nach drei Jahren enger Zusammenarbeit. Bei einem Treffen mit Polizeipäsidentin Alexandra Dorndorf endete seine aktuelle Funktion; beide Seiten blickten auf eine vertrauensvolle Partnerschaft zurück. Im Gespräch ging es auch um zentrale Sicherheitsherausforderungen, vor denen die Bundeswehr heute steht.
Geilens militärische Laufbahn umfasst mehrere Jahrzehnte, darunter Einsätze in Albanien (1997) und Libyen (2011). Er studierte an der Universität der Bundeswehr in Hamburg und absolvierte später den Generalstabslehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr. Seine Führungspositionen reichten vom Kompaniechef über den Bataillonskommandeur bis hin zum Kommandeur der Luftlandebrigade 1.
Bei der Verabschiedung würdigte Dorndorf die erfolgreiche Kooperation zwischen der Polizei Münster und der Bundeswehr in den vergangenen drei Jahren. Besonders hob sie die Bedeutung des Zivilschutzes, des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenresilienz in der gemeinsamen Arbeit hervor. Geilen bedankte sich im Gegenzug bei der Polizei für die durchgehende Unterstützung und die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Als Symbol ihrer Verbindung tauschten sie Erinnerungsmünzen ihrer jeweiligen Institutionen aus. Zudem wurde die Bundeswehr als ständiges Mitglied in die jährliche Sicherheitskonferenz der Polizei Münster aufgenommen – ein Zeichen für die fortlaufende Abstimmung in Fragen der Landesverteidigung und inneren Sicherheit.
Das Abschiedstreffen unterstrich die fortsetzende Partnerschaft zwischen Bundeswehr und Polizei Münster. Geilens Wechsel folgt auf Jahre gemeinsamer Arbeit an Sicherheitsfragen, darunter die Kernaufgabe der Streitkräfte: die Verteidigung des Landes. Der Austausch von Geschenken und die neue Rolle der Bundeswehr in der Sicherheitskonferenz stehen für eine dauerhafte Verbindung der beiden Behörden.






