Düsseldorfer Gegenprotest übertrifft AfD-Veranstaltung an Teilnehmerzahl deutlich
Henry BraunDüsseldorfer Gegenprotest übertrifft AfD-Veranstaltung an Teilnehmerzahl deutlich
Gegenprotest in Düsseldorf mit deutlich mehr Teilnehmern als AfD-Veranstaltung
Eine Gegenkundgebung in Düsseldorf am Montagabend zog deutlich mehr Teilnehmer an als die AfD-Veranstaltung, gegen die sie gerichtet war. Über hundert Menschen versammelten sich vor dem Bachsaal im Bürgerhaus Bilk, um ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Die Demonstration verlief lautstark, endete jedoch nach Polizeangaben ohne Zwischenfälle.
Die AfD hatte im Bachsaal eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Rettet Remigration, um den Sozialstaat zu retten?“ organisiert. Als Redner traten die Parteipolitiker Maximilian Kneller und Marco Vogt auf. Ihre Veranstaltung fand wie geplant statt – trotz der Proteste vor der Tür.
Die Gegenkundgebung wurde vom Bündnis „Düsseldorf steht auf (DSSQ)“ und Anwohnern organisiert und stand unter dem Motto „Wir pfeifen die AfD aus!“ Die Demonstranten bliesen Trillerpfeifen und skandierten Parolen wie „Ganz Düsseldorf hasst die AfD“ und „Kein Interesse an der AfD“ den ganzen Abend über.
Die Polizei bestätigte später, dass die AfD-Diskussion friedlich zu Ende ging. Die Zahl der Gegenprotestler überstieg durchgehend die der AfD-Teilnehmer. Die Kundgebung endete ohne Festnahmen oder Auseinandersetzungen. Laut Polizeiberichten verliefen sowohl die AfD-Veranstaltung als auch die Gegenproteste friedlich. Die Präsenz der Demonstranten überlagerte die ursprüngliche Zusammenkunft deutlich – sowohl inhaltlich als auch in puncto Teilnehmerzahl.






