24 May 2026, 00:26

Drei Personen lösen Großeinsatz an der Müngstener Brücke aus – Bahnverkehr lahmgelegt

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke wird teuer: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Drei Personen lösen Großeinsatz an der Müngstener Brücke aus – Bahnverkehr lahmgelegt

Drei Personen am Sonntag, den 8. März, widerrechtlich an der Müngstener Brücke gesichtet – Bahnverkehr schwer beeinträchtigt

Am Sonntag, den 8. März, wurden drei Personen unbefugt im Bereich der Müngstener Brücke beobachtet, was zu erheblichen Störungen im Schienenverkehr führte. Der Vorfall löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus und führte zwischen 12:09 Uhr und 12:50 Uhr zu vorübergehenden Streckensperrungen. Die Behörden prüfen nun, ob die Verantwortlichen für die entstandenen Kosten aufkommen müssen.

Augenzeugen berichteten, gegen 12:05 Uhr zwei Erwachsene und ein Kind im gesperrten Gleisbereich gesehen zu haben. Die Gruppe gab später an, eine Navigations-App habe sie auf die Brücke geleitet – trotz deutlich sichtbarer Verbots-Schilder.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall erforderte das schnelle Eingreifen mehrerer Behörden. Bundespolizei, die Polizeiwache Wuppertal sowie die Feuerwehren aus Solingen und Remscheid rückten aus. Die Bundespolizei verzeichnete Einsatzkosten in Höhe von 99,60 Euro und leitete gegen die beiden Erwachsenen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Die Feuerwehr Solingen erließ später einen offiziellen Kostenbescheid gemäß dem nordrhein-westfälischen Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetz (BHKG). Ihre Gesamtausgaben für den Einsatz beliefen sich auf etwa 656 Euro. Die Polizeiwache Wuppertal forderte hingegen je Schuldner 118,50 Euro an – der Fall befindet sich derzeit in der Anhörungsphase.

Die Stadt Remscheid prüft noch, ob weitere Kostenforderungen geltend gemacht werden. Ein Zeitplan für eine Entscheidung steht bisher nicht fest.

Der unbefugte Aufenthalt auf der Brücke verursachte Verspätungen im Bahnverkehr und erfordert einen erheblichen Einsatz der Rettungskräfte. Den beiden beteiligten Erwachsenen drohen nun Ordnungswidrigkeitsverfahren, während die Behörden die finanziellen Folgen des Vorfalls weiter berechnen. Der Fall unterstreicht, wie wichtig es ist, Sperrzonen einzuhalten – unabhängig von Navigationshinweisen.

Quelle