Drakes Iceman-Kampagne eskaliert: Von Eisskulpturen bis zu Explosionen in Toronto
Mila BeckerDrakes Iceman-Kampagne eskaliert: Von Eisskulpturen bis zu Explosionen in Toronto
Drakes jüngster Werbegag für sein Album Iceman sorgt in Toronto für Aufsehen. Was als virale Marketingkampagne begann, entwickelte sich schnell zu einer Reihe ungewöhnlicher Vorfälle – von rätselhaften Eisskulpturen bis hin zu einem störenden Geruch bei einem Spiel der Raptors.
Die Probleme begannen, als Drake einen 7,5 Meter hohen Eisblock auf einem Parkplatz im Stadtzentrum enthüllte. Fans strömten dorthin, Tausende versammelten sich, um einen Blick darauf zu werfen – manche versuchten sogar, Stücke herauszuschlagen. Gerüchten zufolge sollte das Eis das Veröffentlichungsdatum seines neuen Albums enthalten.
Einige Tage später sorgten bei einem Spiel der Toronto Raptors speziell für Drakes Iceman-Thema entworfene Stühle in Eiszapfenform für Aufregung: Sie verströmten einen starken chemischen Geruch. Spieler beschwerten sich über den Gestank, woraufhin die Sicherheit eingreifen musste. Der beißende Geruch wurde so unerträglich, dass die Organisatoren die Stühle mitten im Spiel entfernen ließen.
Unterdessen erschütterte eine Explosion bei Dreharbeiten zu einem Drake-Musikvideo in North York die Anwohner. Einige hielten die Detonation für einen Industrieunfall, was die Verwirrung um die aufwendige Kampagne des Rappers noch verstärkte.
Später wurden Feuerwehrleute gerufen, um die Eiskonstruktion auf dem Parkplatz mit Wasser abzuspritzen, nachdem die Polizei die Gegend kurzzeitig abgesperrt hatte. Die Behörden begründeten dies mit Sicherheitsbedenken wegen einer unbekannten chemischen Substanz, die in der Installation verwendet worden war.
Die Raptors, die sich derzeit auf ihre erste Playoff-Runde gegen die Cleveland Cavaliers vorbereiten, sahen sich plötzlich in Drakes Werbechaos verwickelt.
Drakes Iceman-Kampagne hat in Toronto zweifellos Spuren hinterlassen – wenn auch nicht immer im gewünschten Sinne. Zwischen der Eisinstallation, dem chemischen Gestank beim Raptors-Spiel und der Explosion am Videodreh hat die Stadt so manche unerwartete Störung erlebt. Für manche Einwohner haben die Vorfälle sogar die anstehenden NBA-Playoffs in den Hintergrund gedrängt.






