Dortmunder Azubis kämpfen mit Mietkosten – wie die BAB helfen kann
Auszubildende in Dortmund kämpfen oft mit finanziellen Schwierigkeiten, besonders wenn es um Miete und Lebenshaltungskosten geht. Mit rund 12.100 Menschen, die derzeit in der Stadt eine Ausbildung absolvieren, reicht das Ausbildungsgehalt bei vielen nicht aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Die Bundesagentur für Arbeit bietet mit der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) Unterstützung an, um diese Belastung zu mindern.
Die BAB richtet sich an Auszubildende über 18 Jahre, die verheiratet sind, mit einem Partner oder einer Partnerin zusammenleben oder ein Kind ohne elterliche Unterstützung erziehen. Miete, Lebensmittel, Kleidung und Fahrtkosten können das oft knappe Ausbildungsgehalt schnell aufbrauchen – vor allem für diejenigen, die auf eigenen Beinen stehen. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt, erhielten 2023 durchschnittlich 58.000 junge Erwachsene und Auszubildende jährlich diese Förderung.
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) betont, wie wichtig die Beihilfe ist, um finanzielle Engpässe zu vermeiden. Um zu prüfen, ob ein Anspruch besteht, können Auszubildende den BAB-Rechner online unter *www.babrechner.arbeitsagentur.de nutzen. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Website der Agentur unter www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab*.
Ziel der BAB ist es, dass sich Auszubildende ohne ständige Geldsorgen auf ihre Ausbildung konzentrieren können. Wer mit den Lebenshaltungskosten hadert, kann Unterstützung beantragen – vorausgesetzt, die Voraussetzungen sind erfüllt. Das Programm bleibt eine wichtige Stütze für junge Fachkräfte in Dortmund und bundesweit.






