Digital X 2023 in Köln: 50.000 Besucher erleben digitale Zukunftstechnologien live
Marie SimonDigital X 2023 in Köln: 50.000 Besucher erleben digitale Zukunftstechnologien live
Digital X 2023 in Köln zieht 50.000 Besucher an – digitale Innovationen im Fokus
Die Digital X 2023 in Köln lockte 50.000 Besucher an, die sich über die neuesten digitalen Innovationen informierten. Die Veranstaltung präsentierte Deutschlands Fortschritte bei der digitalen Transformation und stellte bahnbrechende Technologien aus verschiedenen Branchen vor.
Die Ausstellung bot eine Vielzahl fortschrittlicher Lösungen. Der schwimmende Drohnen-WasteShark demonstrierte die Müllsammlung in einem See – navigiert durch das Präzise Positionierungssystem der Telekom. Komatsu ermöglichte Besuchern per VR-Brille, Wartungsarbeiten an Baggern aus der Ferne durchzuführen, was Reparaturen beschleunigt und Stillstandszeiten reduziert.
MIRA präsentierte ein ferngesteuertes Shuttle, das auf einer 50 Kilometer langen Strecke unter Nutzung des 5G-Netzes der Telekom fuhr. TASSTA zeigte ein Konzept für ein voll digitalisiertes Polizeifahrzeug mit Drohne für Live-Übertragungen. DiHeSys stellte einen 2D- und 3D-Drucker für Tabletten vor, der patientenspezifische Medikamente mit exakten Dosierungen herstellen kann.
Prominente Redner sprachen das Publikum an. Claudia Nemat, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom für Technologie und Innovation, forderte, die „deutsche Angst“ durch „deutsches Selbstvertrauen“ in der Digitalisierung zu ersetzen. Die US-Zukunftsforscherin Amy Webb warnte, Deutschland müsse schneller innovieren, um in der Digitalisierung führend zu sein und Bürokratie zu überwinden. George Clooney und Björn Ulvaeus, Mitbegründer von ABBA, diskutierten über die Rolle digitaler Werkzeuge bei der Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen im Ukraine-Krieg.
Die Digital X 2023 bot eine Plattform, um Deutschlands digitalen Fortschritt zu bewerten und Innovation zu fördern. Die Veranstaltung zeigte praktische Technologieanwendungen auf und unterstrich die Notwendigkeit, mehr Vertrauen in digitale Entwicklungen zu setzen.
