05 April 2026, 00:54

Deutschlands Goldschatz: 177 Milliarden Euro an nur drei Orten gelagert

Zwei Goldmünzen aus Deutschland im Jahr 1922, jeweils mit einem Nennwert von 100 Mark, werden auf einer schwarzen Oberfläche mit Zahlen unten platziert.

Deutschlands Goldschatz: 177 Milliarden Euro an nur drei Orten gelagert

Deutschlands Goldreserven – 177 Milliarden Euro in nur drei Lagern

Die deutschen Goldbestände, die derzeit einen Wert von 177 Milliarden Euro repräsentieren, lagern weiterhin an nur drei Standorten: Frankfurt, New York und London. Die Bundesbank hält keine Reserven außerhalb dieser Depots, wobei der größte Anteil – 51 Prozent – in Frankfurt verwahrt wird. Doch trotz dieser Konzentration nehmen die Bedenken hinsichtlich des Kontrahentenrisikos und Forderungen nach Rückholung der Bestände weiter zu.

Laut den jüngsten Angaben der Bundesbank verteilen sich 3.550 Tonnen Gold auf Frankfurt (rund 1.710 Tonnen), New York (rund 1.236 Tonnen) und London (rund 405 Tonnen). Bundesbank-Präsident Joachim Nagel betonte, die in den USA gelagerten Reserven seien sicher – eine Aussage, die zumindest teilweise die Sorgen dämpft. Kritiker hingegen argumentieren, dass selbst physisch eingelagertes Gold Risiken birgt, falls die verwahrende Institution insolvent wird.

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Der Reiz von Gold liegt vor allem in seinem fehlenden Kontrahentenrisiko: Es bietet eine Möglichkeit, Vermögen außerhalb des traditionellen Finanzsystems zu sichern. Dieser Vorteil hat in den letzten 20 Jahren an Bedeutung gewonnen, da der Goldpreis kontinuierlich gestiegen ist. Höhere Preise bedeuten jedoch auch größere potenzielle Verluste für Anleger – insbesondere für solche, die Schließfächer nutzen.

Die Debatte um eine Rückführung der Bestände hält an, befeuert von Ängsten vor Spannungen zwischen den USA und Deutschland oder einem weiteren Preissprung bei Gold. Historisch betrachtet hebt sich Gold durch seinen intrinsischen Wert von Papiergeld ab, das auf Vertrauen basiert. Wie J.P. Morgan 1912 prägnant formulierte: "Gold ist Geld – alles andere ist Kredit."

Die deutschen Goldreserven bleiben auf die drei zentralen Lagerstätten verteilt, eine Ausweitung der Standorte ist nicht geplant. Der steigende Wert der Bestände hat die Diskussionen über Sicherheit und Rückholung weiter angeheizt. Die Bundesbank zeigt sich indes weiterhin überzeugt von den aktuellen Lagerungsbedingungen.

AKTUALISIERUNG

New York security scare raises questions over German gold storage

A failed IS bomb attack in New York on March 11 2026 has intensified scrutiny over Germany's gold reserves held in the city. The incident involved TATP explosives linked to the Islamic State, with police chief Jessica Tisch confirming the case as 'a clear act of terrorism'.

  • The attack targeted an anti-Islam demonstration near the mayor's residence
  • Bombs failed to detonate but contained signature IS explosive material
  • FBI has joined investigations amid rising regional tensions This follows a separate March 8 attack in New York involving Nagelbombers also linked to IS, highlighting security vulnerabilities in foreign-held assets.