21 March 2026, 06:14

CDU will Ordnungsämter mit mehr Befugnissen und Videoüberwachung stärken

Plakat mit der Aufschrift "Präsident Bidens Strategie zur Prävention von Waffengewalt" vor einer Stadtkulisse.

CDU will Ordnungsämter mit mehr Befugnissen und Videoüberwachung stärken

Ordnungsbehörden in Deutschland stehen vor wachsenden Herausforderungen

Die Aufgaben der Ordnungsämter in Deutschland werden immer vielfältiger – und damit auch die Probleme. Städte kämpfen zunehmend mit illegaler Müllentsorgung, Vandalismus und Konflikten im öffentlichen Raum. Die CDU hat nun Gesetzesänderungen vorgeschlagen, um die Behörden zu stärken, besteht aber darauf, dass praktische Erfahrungen die neuen Regelungen prägen müssen.

Die Christdemokraten argumentieren, dass die kommunalen Ordnungsämter klarere rechtliche Befugnisse benötigen, um Alltagsprobleme effektiver anzugehen. Carsten Voigt, Fraktionsvorsitzender der CDU im Solinger Stadtrat, bezeichnete die Behörden als "unverzichtbar für die Sicherheit". Gleichzeitig wies er darauf hin, dass viele Verstöße – etwa wilde Müllablagerungen oder Parkvergehen – oft bereits beseitigt sind, wenn die Beamten eintreffen, was die Ahndung erschwert.

Die Partei fordert moderne Instrumente, darunter gezielte Videoüberwachung an Brennpunkten, um Straftaten zu dokumentieren und vorzubeugen. Als Vorbild dient Gouda in den Niederlanden, wo ein dichtes Kameranetz bereits zur Kriminalprävention eingesetzt wird. Die CDU betont jedoch, dass jede Technologie datenschutzkonform und verhältnismäßig bleiben müsse.

Neben Überwachungsmaßnahmen sehen die Pläne besseren Schutz für Einsatzkräfte in Konfliktsituationen sowie mehr Personal für die Ordnungsämter vor. Zudem setzt sich die Partei für eine stärkere Präsenz in Problemvierteln ein: Sichtbare Ordnung und schnelle Reaktionen auf Vandalismus würden die Lebensqualität der Anwohner spürbar verbessern, so die Argumentation. Gleichzeitig räumt die CDU ein, dass es keine umfassenden Daten dazu gibt, wie sich Beschwerden oder Vorfälle – etwa wildes Campen oder illegale Müllentsorgung – in den letzten Jahren entwickelt haben.

Ziel der CDU-Vorschläge ist es, den Kommunen eine solide rechtliche Grundlage und praktische Werkzeuge an die Hand zu geben, um öffentliche Räume besser zu steuern. Sollten die Änderungen umgesetzt werden, wäre ein verstärkter Technologieeinsatz möglich – stets unter Einhaltung der Datenschutzstandards. Die Partei erwartet nun weitere Beratungen, um die Gesetze auf Basis von Rückmeldungen aus den Städten und Gemeinden zu präzisieren.

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