21 March 2026, 14:16

Essen bekommt einen Campus der Zukunft – mit Gärten, Sport und Wissenschaft unter einem Dach

Das Bild zeigt das neue College der Universität Toronto an Wetmore Hall mit einem Schild vor dem Gebäude, umgeben von grünem Gras, bunten Blumen, hohen Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Essen bekommt einen Campus der Zukunft – mit Gärten, Sport und Wissenschaft unter einem Dach

Die Universität Duisburg-Essen gestaltet ihren Campus in Essen mit einem langfristigen Modernisierungsplan grundlegend um. Unter dem Namen Big Picture Essen soll das Projekt die Forschungs- und Lehrflächen um 30 Prozent erweitern und den Standort gleichzeitig zu einem lebendigen sozialen Zentrum umformen. Die Umgestaltung wird voraussichtlich etwa zehn Jahre dauern und mehrere hundert Millionen Euro kosten.

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Die Arbeiten auf dem Campus haben bereits begonnen, wobei derzeit Hörsäle und Seminarräume modernisiert werden. Einige dieser Sanierungen sollen bereits 2023 abgeschlossen sein. Das Gesamtprojekt umfasst zwölf separate Bauvorhaben, darunter das ACTIVE SITES-Gebäude und der FutureWaterCampus, die beide auf dem bestehenden Thurmfeld-Gelände entstehen. Zudem wurde ein neues Forschungszentrum für Wasserwirtschaft genehmigt, und es gibt Pläne für ein eigenes Lehrgebäude für die Chemieausbildung.

Die Neugestaltung geht über den akademischen Bereich hinaus und zielt darauf ab, Gemeinschaft zu fördern und Isolation entgegenzuwirken. Traditionelle Büros weichen offenen Arbeitsbereichen mit Lounge-Zonen und sogar Büroschaukeln. Geprüft werden derzeit Vorschläge für eine universitäre Kinderbetreuungseinrichtung und eine Freiluft-Sportanlage. Zudem soll der Campus durch eine Übergangszone für urbanes Gärtnern und kulturelle Veranstaltungen stärker mit der Essener Innenstadt vernetzt werden.

Das Projekt steht für eine umfassende Erneuerung von Infrastruktur und Campusleben. Nach Abschluss wird der Standort Essen mehr Raum für Forschung, Lehre und sozialen Austausch bieten. Die Universität erwartet, dass die Veränderungen das tägliche Leben von Studierenden und Mitarbeitenden in den kommenden zehn Jahren prägen werden.

Quelle