CDU Solingen verlangt mehr Transparenz und klare Prioritäten bei Kulturförderung
Henry BraunCDU Solingen verlangt mehr Transparenz und klare Prioritäten bei Kulturförderung
Solinger CDU-Fraktion fordert mehr Transparenz bei Kulturausgaben
Zum Auftakt der Haushaltsberatungen hat die CDU-Fraktion in Solingen mehr Transparenz bei den Ausgaben für Kultur gefordert. Angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt müsse es klare Prioritäten bei der Förderung kultureller Einrichtungen geben, argumentiert die Partei. Der Vorstoß folgt Bedenken hinsichtlich der langfristigen Finanzierung und der strategischen Ausrichtung des Sektors.
Erst kürzlich traf sich die CDU mit der Leitung der Bergischen Symphoniker, um über die Stabilisierung der Finanzierung zu sprechen. Die Fraktion unterstützte die neue Haustarifvereinbarung des Orchesters und schlug Aktualisierungen der Gesellschaftervereinbarung vor. Jeder Euro, der in die Symphoniker fließe, sei gut investiert – schließlich präge das Orchester maßgeblich das kulturelle Leben in Solingen, so die CDU.
Gleichzeitig kritisierte die Partei das Fehlen einer strategischen Steuerung bei Kulturprojekten in der Stadt. Als Beispiel für Missmanagement nannte sie die Ohligser Festhalle. Angesichts eines jährlichen Finanzierungsdefizits von 100 Millionen Euro pocht die CDU auf eine umfassende Überprüfung des Kulturangebots, um dessen Fortbestand zu sichern.
Die Fraktion betonte zudem die Notwendigkeit offener Debatten über bezahlbare Kultur. Dies sei Teil verantwortungsvoller Kommunalpolitik, besonders vor dem Hintergrund der knappen Haushaltsmittel. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Unterstützung für zentrale Einrichtungen mit den finanziellen Spielräumen in Einklang zu bringen.
Im Kern geht es der CDU darum, Solingens kulturelle Zukunft durch bessere Planung und Transparenz abzusichern. Während sie die Bergischen Symphoniker ausdrücklich unterstützt, fordert sie zugleich eine grundlegende Bewertung aller Kulturausgaben. Ziel ist es, Finanzierungslücken zu schließen und gleichzeitig ein zugängliches, nachhaltiges Angebot zu erhalten.






