Bürgerinitiative fordert frühere Öffnung des Heidebads in Solingen-Ohligs
Henry BraunBürgerinitiative fordert frühere Öffnung des Heidebads in Solingen-Ohligs
Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) kritisiert Pläne für spätere Öffnung des Heidebads in Ohligs
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat die Pläne scharf verurteilt, das Freibad Heidebad in Ohligs bis Ende Mai geschlossen zu halten. Die Initiative wirft der Stadt vor, mit der verzögerten Öffnung die Bedürfnisse der Anwohner zu ignorieren und sich nicht an die jahreszeitlichen Wetterverhältnisse anzupassen. Ein Sprecher der Organisation bezeichnete den aktuellen Zeitplan als "völlig an den Realitäten der Bürger vorbei".
Raphael Bender, Sprecher der BfS, betonte, dass warmes Wetter oft bereits Anfang Mai einsetze – eine Zeit, in der Familien und Sportler das Bad besonders nutzten. Das Heidebad sei ein zentraler Freizeit- und Erholungsort für die gesamte Stadt. Die Gruppe fordert nun, das Bad spätestens Anfang Mai zu öffnen, sofern die Wetterbedingungen es zulassen.
Bender kritisierte den Betreiber des Bades scharf, da dieser keine überzeugenden Gründe für den späten Start genannt habe. Zudem warf er der Stadträtin Dagmar Becker vor, sich nicht konstruktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Besonders problematisch sei die mangelnde Flexibilität in der Planung, zumal im Mai mehrere Feiertage und lange Wochenenden anständen.
Die BfS drängt auf eine sofortige Überprüfung der saisonalen Planung für das Heidebad. Bender unterstrich, dass künftige Entscheidungen stärker an den Bedürfnissen der Bürger, an sportfreundlichen Rahmenbedingungen und einem serviceorientierten Ansatz ausgerichtet sein müssten. Gefordert werde mehr Anpassungsfähigkeit, um das Bad besser auf die Anforderungen der Gemeinschaft abzustimmen.
Die BfS besteht darauf, das Heidebad bei geeignetem Wetter früher zu öffnen. Zu ihren Forderungen gehören eine kurzfristige Neubewertung des aktuellen Zeitplans sowie eine flexiblere Planung für kommende Saisons. Die Initiative ist überzeugt: Die Solinger Bürger verdienen einen besseren Zugang zu öffentlichen Freizeiteinrichtungen.






