21 April 2026, 04:22

BfS fordert transparente Debatte über Zukunft des Solinger Theater- und Konzerthauses

Großer Saal mit sitzendem Publikum, Bühne mit Musikern und Deckenleuchten und -fernsehern, typisch für einen Konzertsaal der Nationalen Convention 2019.

BfS fordert transparente Debatte über Zukunft des Solinger Theater- und Konzerthauses

Die Partei Bürger für Solingen (BfS) hat ihre Position zur Zukunft des Theater- und Konzerthauses Solingen dargelegt. Die Gruppe betont, dass jede Entscheidung sorgfältig, mit voller Transparenz und unter Einbindung der Öffentlichkeit getroffen werden müsse. Vor übereilten Schritten warnen sie angesichts der großen Bedeutung des Hauses für die Kultur und Wirtschaft der Stadt.

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Die BfS erkennt das Theater- und Konzerthaus als zentralen Bestandteil der Solinger Kulturszene, der städtischen Identität und des Arbeitsmarktes an. Eine pauschale Unterstützung für Sanierung oder Neubau lehnt die Partei jedoch ab. Stattdessen fordert sie eine gründliche, faktenbasierte Prüfung aller Optionen.

Die Stadtverwaltung hat verschiedene Szenarien vorgelegt, darunter Modernisierung und kompletten Neubau. Die BfS besteht darauf, diese Alternativen detailliert zu vergleichen, bevor eine Entscheidung fällt. Kritik übt sie an Vorschlägen, die auf eine vertiefte Analyse verzichten wollen – ein solches Vorgehen sei unzureichend.

Andreas Mokros, Sprecher der BfS, unterstreicht, dass Transparenz gegenüber den Solinger Bürgerinnen und Bürgern oberste Priorität habe. Die Partei verweist zudem auf die finanzielle Tragweite der Entscheidung und mahnt zu verantwortungsvollem Umgang mit den hohen Investitionssummen.

Die BfS hält damit sowohl Sanierung als auch Neubau weiterhin für denkbar. Sie setzt sich für einen offenen, neutralen Prozess ein, der das öffentliche Interesse in den Mittelpunkt stellt. Die endgültige Entscheidung soll auf einer umfassenden Bewertung der Kosten, Nutzen und langfristigen Auswirkungen basieren.

Quelle