Berliner Mauerstücke finden neue Heimat in Euskirchener Schulgarten
Mats HartmannBerliner Mauerstücke finden neue Heimat in Euskirchener Schulgarten
Zwei Abschnitte der Berliner Mauer stehen nun im Naturgarten der Marienschule in Euskirchen. Die Installation soll unter den Schülerinnen und Schülern Diskussionen über Deutschlands geteilte Vergangenheit anregen. Lokale Verantwortliche und Spender machten das Projekt möglich – ohne dass der Förderverein der Schule auch nur einen Cent beisteuern musste.
Schulleiter Michael Mombaur trieb die Initiative voran, die Mauerstücke an die Schule zu bringen. Er sicherte Finanzmittel und Unterstützung verschiedener Spender, sodass Ankauf, Transport und Aufstellung für die Schule kostenfrei blieben. Die größte Einzelspende kam von der Bethe-Stiftung, die 3.000 Euro beisteuerte.
Die Bürgerstiftung Wir für euch, unterstützt von der Stadt Euskirchen, stockte das Projekt mit weiteren 500 Euro auf. Bürgermeister Sacha Reichelt betonte die symbolische Bedeutung der Mauer und rief die Jugendlichen dazu auf, über den Abbau mentaler Barrieren zwischen Ost- und Westdeutschen nachzudenken. Die Stücke dienen nun als greifbare Erinnerung an die Geschichte im Außenbereich der Schule.
Die Mauersegmente bleiben dauerhaft im Naturgarten als Lern- und Dialogort erhalten. Die Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, die sie verkörpern. Der Erfolg des Projekts basierte auf dem Engagement der Gemeinschaft und der sorgfältigen Planung durch die Schulleitung.






