22 March 2026, 20:26

Bergisch Gladbach hisst Anti-Rassismus-Flagge als klares Zeichen für Vielfalt

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem 'Steh Auf gegen Rassismus'-Schild die Straße entlang, mit Gebäuden, Bäumen, Laternen, Verkehrsampeln und einer Statue im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

Bergisch Gladbach hisst Anti-Rassismus-Flagge als klares Zeichen für Vielfalt

Über dem Rathaus von Bergisch Gladbach weht nun eine neue Flagge – ein deutliches Zeichen gegen Rassismus. Die Initiative geht auf den Verein für Demokratie und Vielfalt Bergisch Gladbach zurück, der erst vor wenigen Monaten als Reaktion auf wachsende Sorgen über Extremismus gegründet wurde.

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Der Verein entstand im Mai 2024, nachdem die Enthüllungen der Correctiv-Recherche über das rechtsextreme "Potsdamer Treffen" für Proteste und öffentliche Empörung gesorgt hatten. Die lokale Bewegung mündete in der Gründung der Gruppe, deren Ziel es ist, Inklusion zu fördern und Diskriminierung entgegenzutreten.

Die Flagge entwarf die Designerin Julia Bannenberg. Sie trägt den Aufdruck "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus!" und wurde kürzlich in einer offiziellen Zeremonie an die stellvertretenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Brigitta Opiela, Anna Maria Scheerer und Josef Willnecker übergeben. Bürgerinnen und Bürger können sich über die Website des Vereins, www.gl-devi.de, gegen eine Spende eine eigene Version der Flagge besorgen.

Der Verein ist auch in den sozialen Medien aktiv und teilt unter dem Account @gl.de.vi Aktualisierungen auf Instagram, Facebook und TikTok. Während Bergisch Gladbach die erste Stadt in der Region ist, die dieses sichtbare Zeichen setzt, haben sich seit den Enthüllungen zum "Potsdamer Treffen" ähnliche Initiativen in ganz Nordrhein-Westfalen entwickelt.

Die Hissung der Flagge unterstreicht das klare Bekenntnis von Stadtverwaltung und Bürgerschaft. Durch Spenden und digitale Vernetzung will der Verein seine Reichweite ausbauen und demokratische Werte in der Gemeinschaft stärken. Die Aktion steht für die bundesweiten Bemühungen, Rassismus durch öffentliche Solidarität zu begegnen.

Quelle