04 April 2026, 08:17

Arbeitsmarkt in NRW erholt sich im September mit sinkender Arbeitslosigkeit

Eine Liniengrafik auf Papier zeigt einen Rückgang der Arbeitslosengeld-II-Anträge mit dem Text "Arbeitslosengeld-II-Anträge sinken."

Anzahl der Arbeitslosen in NRW deutlich gesunken - Arbeitsmarkt in NRW erholt sich im September mit sinkender Arbeitslosigkeit

Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen zeigt im September deutliche Erholungszeichen

Der Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen hat im September klare Anzeichen einer Besserung gezeigt. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 7,8 Prozent – das entspricht rund 21.600 weniger Erwerbslosen im Vergleich zum August. Der herbstliche Aufschwung hat der Beschäftigung in der gesamten Region einen willkommenen Schub verliehen.

Die aktuellen Zahlen zeichnen ein uneinheitliches Bild in den verschiedenen Regionen. Das Münsterland verzeichnete mit nur 5 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote und gleichzeitig den stärksten Rückgang um 4,4 Prozent. Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen folgten mit Rückgängen von 3 bzw. 3,5 Prozent.

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Dagegen kämpft das Ruhrgebiet weiterhin mit der höchsten Arbeitslosenquote von 10,5 Prozent. Dennoch blieb der Gesamttrend in Nordrhein-Westfalen positiv: Im September fanden 46.000 Menschen einen neuen Job. Dies steht im Kontrast zu einem stetigen Anstieg der Arbeitslosigkeit in den vergangenen fünf Jahren, der durch die Pandemie und strukturelle Veränderungen im Ruhrgebiet geprägt war.

Die aktuelle Quote von 7,8 Prozent stellt eine leichte Verbesserung gegenüber 7,9 Prozent im März 2026 dar, liegt jedoch noch über den 7,6 Prozent aus dem September 2021. Während einige Kreise wie Wesel leichte Anstiege verzeichneten, ging die Zahl der Arbeitslosen in anderen, etwa in Unna, zurück.

Die September-Daten unterstreichen eine schrittweise Erholung des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen. Mit sinkender Arbeitslosigkeit und neu geschaffenen Stellen bringt der herbstliche Aufschwung etwas Entlastung. Dennoch bestehen regionale Unterschiede fort – insbesondere zwischen wirtschaftsstärkeren Gebieten wie dem Münsterland und der strukturschwächeren Ruhrregion.

Quelle