38.000 Unterschriften gegen Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover–Bielefeld
Mila Becker38.000 Unterschriften gegen Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover–Bielefeld
Petition gegen Deutschlands geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Hannover und Bielefeld sammelt fast 38.000 Unterschriften in nur sechs Wochen
Die unter dem Motto "Deutschlands Fahrplan überdenken" gestartete Kampagne fordert einen Stopp neuer Hochgeschwindigkeitsprojekte und eine Neuausrichtung der Bahnstrategie des Landes.
Initiiert wurde die Aktion von der Bürgerinitiative Widuland, dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband in Ostwestfalen sowie lokalen Frauenverbänden. Gemeinsam brachten sie über 31.000 Unterschriften auf Papier und 6.600 digitale Unterstützungsbekundungen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.
Die geplante Neubaustrecke soll Züge mit bis zu 300 km/h ermöglichen und die Fahrzeit zwischen Hannover und Bielefeld von 48 auf 31 Minuten verkürzen. Kritiker halten jedoch den Ausbau des bestehenden Netzes für kostengünstiger und umweltfreundlicher.
Die Bahnbehörden haben zwölf mögliche Trassenkorridore für die neue Strecke skizziert. Die Unterzeichner der Petition bestehen jedoch darauf, dass zusätzliche Hochgeschwindigkeitsstrecken weder notwendig noch finanziell tragbar seien.
Die wachsende Opposition spiegelt weitverbreitete Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen des Projekts auf Kosten, Klima und lokale Gemeinschaften wider. Angesichts zehntausender Unterstützer wächst der Druck auf die Politik, die Pläne für den Bahnausbau in Deutschland neu zu bewerten.






