Wuppertal tanzt gegen Gewalt an Frauen bei One Billion Rising-Flashmob
Mila BeckerWuppertal tanzt gegen Gewalt an Frauen bei One Billion Rising-Flashmob
Wuppertal beteiligt sich an One Billion Rising mit Flashmob am Johannes-Rau-Platz
Diese Woche schloss sich Wuppertal der weltweiten Kampagne One Billion Rising an – mit einem Flashmob auf dem Johannes-Rau-Platz. Die Teilnehmer:innen tanzten und schwenkten rote Tücher, um gegen Gewalt an Frauen zu protestieren. Durch die Wahl eines Wochentags sollte gezielt auch Schulen aus der Region einbezogen werden.
Die Aktion ist Teil einer internationalen Bewegung, an der seit 2012 bereits über 100 deutsche Städte und Gemeinden teilgenommen haben. Besonders aktiv waren dabei unter anderem die Berliner Reinickendorfer Bezirk, Potsdam, Solingen, Rostock und Wuppertal. Die lokalen Organisator:innen setzten bewusst auf einen Werktag, um Schulklassen zur Teilnahme zu motivieren.
Weiterhin sind im Bergischen Land rund um den Valentinstag zusätzliche Veranstaltungen geplant, darunter Kundgebungen in Solingen, Sprockhövel und Wülfrath. Die Kampagne findet vor dem Hintergrund statt, dass das Wuppertaler Frauenhaus seit Jahren durchgehend ausgelastet ist. Allein im vergangenen Jahr wurden in der Stadt fast 1.000 Fälle häuslicher Gewalt registriert – die überwiegende Mehrheit der Betroffenen waren Frauen.
Der Flashmob in Wuppertal lenkte die Aufmerksamkeit auf die anhaltenden Probleme geschlechtsspezifischer Gewalt in der Region. Angesichts überlasteter Frauenhäuser und hoher Fallzahlen setzt sich die Kampagne weiterhin für mehr Bewusstsein und konkrete Maßnahmen ein. In der kommenden Woche folgen weitere Aktionen in den Nachbarstädten.
Wuppertal's Flashmob Prep: Dance Rehearsals for Schools and Public
Wuppertal hosted open dance training sessions to prepare for its One Billion Rising flashmob. Rehearsals took place 9 February 2026, 20:00–21:00 and 12 February 2026, 15:00–17:00 at Tanzschule Urban Art Complex (Zollstraße 11). These sessions aimed to welcome participants without dance experience, particularly encouraging school groups to join the 13 February protest.






