VW Group Logistics setzt auf Dekarbonisierung und digitale Lösungen für die Zukunft der Fahrzeuglogistik
Henry BraunVW Group Logistics setzt auf Dekarbonisierung und digitale Lösungen für die Zukunft der Fahrzeuglogistik
Die ALSC Europe 2024-Konferenz fand vom 19. bis 21. März in Bonn statt. Oliver Bronder, Geschäftsführer für Fahrzeuglogistik bei der VW Group Logistics, hielt auf der Veranstaltung die Eröffnungsrede. Das Treffen umfasste zudem Experteninterviews und Diskussionen zu branchenspezifischen Herausforderungen und Innovationen.
Bronder betonte den Wandel der Logistik zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil für die Volkswagen Gruppe. Im Mittelpunkt stehe weiterhin die Steigerung der Zuverlässigkeit für Endkunden. Er skizzierte einen klaren Fahrplan zur Dekarbonisierung der Logistik, der den Ausbau von Zugkapazitäten, den Einsatz von E-Lkw und LNG-betriebenen Schiffen vorsieht. Langfristig setzt das Unternehmen auch auf synthetische Kraftstoffe wie Ammoniak für den Schiffsbetrieb.
Die VW Group Logistics teilte Erkenntnisse aus der Lieferkettenkrise und hob die Bedeutung von Problemlösungsstrategien und bereichsübergreifender Zusammenarbeit hervor. Die Digitalisierung habe eine Schlüsselrolle bei der Effizienzsteigerung im Transport fertiger Fahrzeuge gespielt. Durch verbesserte Nachfrage- und Kapazitätsprognosen sowie mehr Transparenz und datengestützte Entscheidungen konnten Fortschritte erzielt werden.
Während der jüngsten Kapazitätsengpässe hatte die Sparte vorübergehend vermehrt gecharterte Lkw eingesetzt. Mittlerweile habe sich die Lage wieder normalisiert. Auf der Konferenz kamen zudem Red Sofa-Videointerviews mit Führungskräften von BMW, Renault und Jaguar Land Rover (JLR) zur Sprache, ergänzt durch eine Session zur Förderung von Frauen in der Lieferkette.
Die VW Group Logistics treibt ihre Logistikstrategie weiterhin mit digitalen Werkzeugen und nachhaltigen Lösungen voran. Die Konferenz bot Branchenexperten eine Plattform, um über Fortschritte und zukünftige Entwicklungen zu diskutieren. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Resilienz der Lieferketten und die Kundenzuverlässigkeit weiter zu stärken.






