15 April 2026, 16:16

Vermummte Demonstranten blockieren Rüstungsfirmen und SPD-Büros in Köln

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Vermummte Demonstranten blockieren Rüstungsfirmen und SPD-Büros in Köln

In dieser Woche hat eine Serie von Protesten gegen rüstungsnahe Unternehmen und politische Einrichtungen in Köln stattgefunden. Demonstranten, viele von ihnen vermummt, blockierten Firmenzugänge und besetzten Parteigebäude. Die Polizei griff ein, nachdem die Teilnehmer wiederholt gegen Versammlungsgesetze verstoßen hatten.

Die Unruhen begannen, als sich über 200 vermummte Protestierende auf der Dillenburger Straße im Stadtteil Kalk versammelten. Sie blockierten den Eingang der Deutz AG, woraufhin die Behörden die Menschenmenge auflösten und eine Straßenblockade räumten. Drei Personen leisteten Widerstand gegen die Polizei und wurden vorläufig festgenommen, bevor sie wieder freigelassen wurden.

Am 29. August besetzte eine separate Gruppe die örtlichen SPD-Parteibüros in der Magnusstraße im Kölner Zentrum. Etwa 20 Personen drangen gewaltsam ein und weigerten sich zu gehen, was zu einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs führte. Beamte räumten das Gebäude später.

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Unterdessen berichtete die Rheinmetall AG in Bonn-Beuel von einer kleineren Kundgebung mit 30 bis 40 teilweise vermummten Personen vor ihrer Niederlassung. Die Vorfälle sind Teil der seit Beginn der Woche in der Stadt stattfindenden "antimilitaristischen" Demonstrationen.

Die Behörden haben inzwischen Straßenblockaden beseitigt und besetzte Gebäude geräumt. Gegen diejenigen, die ohne Erlaubnis in die SPD-Büros eingedrungen sind, wurden Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs erstattet. Die Proteste verdeutlichen die anhaltenden Spannungen zwischen Aktivisten und Organisationen der Rüstungsindustrie.

Quelle