Tragischer Straßenbahnunfall in Bremen: 73-Jährige stirbt nach doppelter Kollision
Henry BraunTragischer Straßenbahnunfall in Bremen: 73-Jährige stirbt nach doppelter Kollision
Eine 73-jährige Frau ist am Montagnachmittag im Bremer Stadtteil Tenever ums Leben gekommen, nachdem sie von zwei Straßenbahnen erfasst worden war. Der Unfall ereignete sich, als sie versuchte, die Gleise an der Sankt-Gotthard-Straße zu überqueren. Rettungskräfte stellten vor Ort ihren Tod fest – sie hatte schwere Kopfverletzungen erlitten.
Die Kollision passierte, als die Frau zunächst von einer Straßenbahn und anschließend von einer zweiten, die in die entgegengesetzte Richtung fuhr, getroffen wurde. Beide Straßenbahnfahrer erlitten einen Schock und mussten nach dem Vorfall medizinisch versorgt werden.
Die Sankt-Gotthard-Straße blieb bis etwa 17:45 Uhr gesperrt, während die Bergungsarbeiten liefen. Die Polizei hatte Schwierigkeiten, da sich eine große Menschenmenge – etwa 250 Schaulustige – versammelt hatte, die die Einsatzkräfte behinderten.
Die Behörden nahmen Personalien einiger Zuschauer auf und beschlagnahmten mindestens ein Mobiltelefon. Nun prüfen sie, ob rechtliche Schritte gegen diejenigen eingeleitet werden, die die Rettungsarbeiten behindert haben. Solches Verhalten kann mit Bußgeldern oder sogar Haftstrafen von bis zu zwei Jahren geahndet werden.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern an; die Polizei prüft mögliche Anklagen gegen Schaulustige. Die Straße ist inzwischen wieder freigegeben, doch der Vorfall hat sowohl die Straßenbahnfahrer als auch die Einsatzkräfte tief erschüttert.






