Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und für Solidarität
Mehr als tausend Menschen gingen am Dienstag in Köln auf die Straße, um gegen Rassismus und Diskriminierung zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt – die Teilnehmer trugen Fahnen und Schilder mit Botschaften wie "Herz statt Hass".
Der Marsch startete am Südermannplatz, wo sich die Menge versammelte, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zog. Die Organisatoren hatten die Veranstaltung als Teil einer breiteren Initiative in der Stadt geplant, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.
Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmern gerechnet, doch erste Schätzungen zeigten eine deutlich geringere Beteiligung. Trotz der niedrigeren Zahlen blieb die Kundgebung lebendig – besonders ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, der sich gegen die rechtspopulistische AfD richtete, zog nahe dem Rudolfplatz die Blicke auf sich.
Die Demonstration war eine von mehreren Aktionen in Köln, die an diesem Tag auf das Thema aufmerksam machen wollten. Zwar werden die genauen Teilnehmerzahlen bei solchen Veranstaltungen nicht durchgehend erfasst, doch große Antirassismus-Proteste der letzten Jahre – etwa nach dem Tod von George Floyd 2020 – zogen in deutschen Städten zehntausende Menschen an, wobei Köln oft eine zentrale Rolle spielte.
Die Kundgebung endete friedlich, mit Appellen der Teilnehmer für anhaltendes Engagement gegen Diskriminierung. Die Veranstaltung unterstrich die fortlaufenden Bemühungen in Köln, Rassismus entgegenzutreten – auch wenn offizielle Langzeitdaten zu den Beteiligungstrends lückenhaft bleiben.






