09 June 2026, 06:13

Solingens Ittertalbad wird für 6 Millionen Euro saniert – doch die Stadt bleibt unter Druck

Ittertal: SPD gelobt, 'Freizeitangebot zu sichern!'

Solingens Ittertalbad wird für 6 Millionen Euro saniert – doch die Stadt bleibt unter Druck

Solingens Freibad im Ittertal erhält nach Bewilligung von 6 Millionen Euro Bundesförderung eine umfassende Sanierung. Ernst Lauterjung, Vorsitzender des städtischen Sportausschusses, hat maßgeblichen Anteil daran, dass das Projekt trotz Haushaltskürzungen gesichert werden konnte. Ziel der Modernisierung ist es, die beliebte Freizeiteinrichtung für die Bürger Solingens zu erhalten.

Die Mittel für das Ittertalbad fließen im Rahmen umfassender Bemühungen zur Modernisierung der Anlage. Lauterjung, der auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD ist, betonte, dass das Freizeitangebot für Solingen erhalten bleiben müsse. Gleichzeitig belasten finanzielle Engpässe der Stadt andere Bereiche – darunter auch das kommunale Jobcenter.

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Eine weitere Herausforderung stellt die Insolvenz der Neue Arbeit Ittertal gGmbH dar, einer gemeinnützigen Organisation, die Menschen mit eingeschränkten Beschäftigungschancen Arbeitsplätze bietet. Zwar ist nur diese Einrichtung von dem Verfahren betroffen, doch ihre Schwierigkeiten spiegeln die allgemeinen finanziellen Spannungen wider.

Lauterjung und sein SPD-Kollege Ingo Schäfer setzen sich in Berlin dafür ein, dass Kürzungen des Finanzministeriums den sozialen Arbeitsmarkt nicht gefährden. Die SPD-Ratsfraktion plant nun gemeinsam mit dem Förderverein Ittertal und der Stadtverwaltung eine langfristige Lösung zu erarbeiten. Dabei soll die gesamte Anlage – inklusive Freibad und Eishalle – umstrukturiert werden, um eine nachhaltige Finanzierung zu gewährleisten.

Die 6 Millionen Euro sichern zwar die Sanierung des Bades, doch die finanziellen Probleme Solingens bleiben bestehen. In künftigen Gesprächen wird es darum gehen, den Ittertal-Komplex und seine Angebote ohne weitere Einschränkungen zu erhalten. Eine dauerhafte Lösung erfordert das Zusammenspiel lokaler Initiativen und städtischer Verantwortungsträger.

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