15 April 2026, 16:16

"Sly Dogs" erhalten dauerhafte Spielstätte im Jahn-Stadion

Ein Baseball-Stadion mit Stühlen, Pfählen und Tafeln mit Text vor einem bewölkten Himmel und einer fernen Stadtkulisse mit Bäumen und Gebäuden.

"Sly Dogs" erhalten dauerhafte Spielstätte im Jahn-Stadion

Stadtrat sichert "Sly Dogs" dauerhafte Heimat

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Der Stadtrat hat für die "Sly Dogs", einen der größten Baseball-Vereine Nordrhein-Westfalens, eine dauerhafte Spielstätte gesichert. Ein Spielfeld im Jahn-Stadion wird künftig vollständig dem Team zur Verfügung stehen und bietet damit langfristige Planungssicherheit für Training, Wettkämpfe und Nachwuchsprogramme. Die Entscheidung folgt auf Diskussionen über die Zukunft des Stadions und dessen geschützten Status als Baudenkmal.

Der Rat stimmte für die Zuweisung, unterstützt von der SPD-Fraktion und der Wählergruppe "Die Grünen Marl". Ihre Entscheidung stellt sicher, dass das Stadiongelände künftig auf Sport und Freizeit ausgerichtet bleibt – zum Vorteil der 350 Vereinsmitglieder. Gleichzeitig stärkt der Schritt die Nachwuchsförderung, da die "Sly Dogs" Teams für Junioren, Senioren und U16-Softballspieler unterhalten.

Während der Sitzung stand der Denkmalschutz im Mittelpunkt. Die unabhängige Rechtsgutachterin Dr. Anja Baars warnte, dass eine Aufhebung des Denkmalschutzes rechtlich kaum durchsetzbar sei. Dennoch einigte sich die Verwaltung darauf, Abrissoptionen nach Paragraf 9 des nordrhein-westfälischen Denkmalschutzgesetzes zu prüfen.

Der Verein begrüßte die Entscheidung als "wichtigen Meilenstein" für seine Zukunft. Die dauerhafte Nutzung des Spielfelds garantiert Raum für alle Aktivitäten – von Trainingseinheiten bis zu Wettkämpfen – und festigt die Rolle des Clubs im lokalen Sportgeschehen. Vor allem junge Athletinnen und Athleten erhalten so einen festen Ort für ihre Entwicklung.

Die langfristige Zuweisung des Spielfelds im Jahn-Stadion gibt den "Sly Dogs" eine gesicherte Basis für die kommenden Jahre. Die Ratsentscheidung setzt klare Prioritäten: Sportförderung und Jugendarbeit stehen im Vordergrund, während gleichzeitig die rechtlichen Rahmenbedingungen des Denkmalschutzes berücksichtigt werden. Der Verein kann nun mit Zuversicht in die Zukunft planen – in dem Wissen, dass seine Räumlichkeiten gesichert sind.

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