Reizgas-Attacke in Lank-Latum: Handy-Verkauf endet mit brutaler Überraschung
Mila BeckerReizgas-Attacke in Lank-Latum: Handy-Verkauf endet mit brutaler Überraschung
Raubüberfall mit Reizgas in Meerbuschs Stadtteil Lank-Latum
Am Montagabend ist es in Meerbuschs Ortsteil Lank-Latum zu einem Raubüberfall mit Reizgas gekommen. Ein 20-jähriger Ortsansässiger hatte über eine Online-Plattform ein Handy verkauft, wurde jedoch von zwei Tätern angegriffen. Auch die Mutter und die Schwester des Opfers wurden während des Vorfalls von dem Sprühnebel erfasst.
Der Überfall ereignete sich gegen 21:20 Uhr auf der Straße Im Schieb. Die beiden Verdächtigen setzten Reizgas ein und flohen anschließend in unterschiedliche Richtungen – einer in Richtung Rostocker Straße, der andere zur Mühlenstraße. Schwerverletzte gab es vor Ort nicht.
Noch in derselben Nacht, gegen 23:30 Uhr, stellten der Geschädigte und fünf Bekannte einen der mutmaßlichen Räuber an der Bushaltestelle Haus Meer in Büderich. Der Verdächtige wurde dabei verletzt und anschließend zur Entnahme einer Blutprobe auf eine Polizeidienststelle gebracht, bevor er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Mittlerweile haben beide Seiten gegeneinander Anzeige erstattet – eine wegen schwerer Körperverletzung, die andere wegen schweren Raubes.
Die Ermittler suchen weiterhin nach dem zweiten Tatverdächtigen, der als 17-jähriger Jugendlicher mit arabischem Erscheinungsbild beschrieben wird. Zuletzt trug er hellblaue Jeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart.
Die Kriminalpolizei ermittelt intensiv in dem Fall und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 zu melden. Die Fahndung nach dem zweiten Täter dauert an.






