24 April 2026, 10:21

Polizei-IT-Pionier Thomas Roosen geht nach 42 Dienstjahren in Rente

Goldenes Polizeischild mit der Inschrift "Leutnant DC" auf einem weißen Hintergrund.

Polizei-IT-Pionier Thomas Roosen geht nach 42 Dienstjahren in Rente

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langen Karriere, die der Modernisierung der Polizei-IT in Nordrhein-Westfalen gewidmet war. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin steht noch nicht fest, sodass Astrid Ohde die Behörde vorläufig leiten wird.

Roosen übernahm 2020 die Führung des LZPD NRW und war seitdem für rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Hauptsitz in Duisburg sowie an über zehn Standorten im Land verantwortlich. Sein Schwerpunkt lag auf der Neuausrichtung der zentralen Polizei-IT – ein Aufgabenbereich, auf den er sich bereits seit dem Jahr 2000 vorbereitet hatte, als er sich auf Informationstechnologie spezialisierte. Unter seiner Leitung erweiterte die Behörde ihre strategische Planung, um die Polizeiarbeit für die kommenden Jahrzehnte zu prägen.

Das LZPD NRW beschäftigt eine vielfältige Belegschaft, von der nur ein Drittel vereidigte Beamtinnen und Beamte sind. Über 40 Berufe tragen zu den Aufgaben der Behörde bei, was die breite Palette ihrer Zuständigkeiten widerspiegelt. Innenminister Herbert Reul würdigte Roosens Verdienste in einer Abschiedsrede und hob dessen Einfluss auf die Polizei hervor.

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Mit Blick auf die Zukunft scherzte Roosen, künftig die Verkehrsmeldungen am Morgen genießen zu können, ohne seine Fahrtroute anpassen zu müssen. Bis eine dauerhafte Nachfolge geregelt ist, wird Astrid Ohde das LZPD NRW kommissarisch vertreten.

Für Medienanfragen steht die Pressestelle des LZPD NRW unter der Telefonnummer 0203 4175 81444 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Roosens Ruhestand hinterlässt eine Führungslücke in einer Phase, in der das LZPD NRW weiterhin langfristige Strategien für die Polizei Nordrhein-Westfalens entwickelt. Die Suche nach einer Nachfolge wird entscheiden, wie die Behörde sein Erbe in Sachen IT-Modernisierung und operativer Vielfalt weiterführt.

Quelle