16 April 2026, 22:17

Polizei Essen ermittelt gegen 19 Verdächtige nach rechtsextremen Ausschreitungen

Ein Plakat zeigt eine gewalttätige Konfrontation zwischen Aufständischen und Miliz in New York City, mit Menschen, die Waffen halten, Gebäuden im Hintergrund und Rauch, der aus ihnen aufsteigt, sowie einem Text, der lautet: "New York - Der Kampf zwischen Aufständischen und Miliz."

Polizei Essen ermittelt gegen 19 Verdächtige nach rechtsextremen Ausschreitungen

Polizei Essen ermittelt gegen 19 Verdächtige nach Ausschreitungen bei rechtsextremer Versammlung

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen im Rahmen einer rechtsextremen Kundgebung in Essen-Kray am Freitagabend hat die Polizei Essen 19 Verdächtige identifiziert. Dabei griffen Teilnehmer der Veranstaltung Gegenprotestierende an, als diese den Veranstaltungsort verließen.

Die Zwischensfälle begannen, als ehemalige Teilnehmer der rechtsextremen Demonstration in einen Bus stiegen und es zu Konfrontationen mit Gegendemonstranten kam. Überwachungskameras hielten den Vorfall fest – die Aufnahmen zeigen, wie die Gruppe umstehende Personen angriff. Vier Menschen erlitten bei den Auseinandersetzungen leichte Verletzungen.

Die Beamten schritten schnell ein, um die Ausschreitungen zu beenden. Sie ermittelten 19 Personen – 16 Männer und 3 Frauen – im Alter zwischen 13 und 45 Jahren. Sieben der Beteiligten waren minderjährig; ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten wurden informiert.

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Polizeipräsident Andreas Stüve bestätigte später, dass die Behörden entschlossen gehandelt hätten, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Er betonte, dass rechtsextreme Umtriebe in der Stadt nicht geduldet würden.

Für Rückfragen der Öffentlichkeit zur laufenden Ermittlung steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung.

Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten Beweismaterial und Zeugenaussagen auswerten. Alle 19 Verdächtigen wurden offiziell identifiziert; weitere Schritte hängen von den Ermittlungsergebnissen ab. Der Vorfall unterstreicht die klare Haltung der Stadt gegen extremistisches Verhalten im öffentlichen Raum.

Quelle