Parkplatz-Chaos am Solinger Krankenhaus: Neue Lösungen in Sicht
Parkplatznot am Solinger Krankenhaus verschärft sich
In den vergangenen Monaten hat sich die Parkplatzsituation rund um das Solinger Krankenhaus weiter zugespitzt. Die Schließung benachbarter Kliniken und die Einstellung von über 300 neuen Mitarbeitenden erschweren die Suche nach einem Stellplatz – besonders in den Straßen Goten-, Franken-, Cherusker- und Sachsenstraße.
Über die Feiertage um Silvester verschärfte sich die Lage zusätzlich. Um die Situation zu entlasten, ruft das Krankenhaus sowohl Beschäftigte als auch Besucherinnen und Besucher dazu auf, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Seit Dienstag laufen die Bauarbeiten für ein neues Parkhaus in der Gotenstraße. Die Anlage mit 329 Stellplätzen soll im August 2024 fertiggestellt werden und dem Krankenhaus damit rund 200 dauerhafte Parkplätze zusätzlich bieten. Bis dahin fallen jedoch 40 Plätze wegen der Bauarbeiten weg, was die Engpässe vorübergehend noch verstärkt.
Ab Mitte Februar wird ein neuer Mitarbeitenden-Parkplatz mit 64 Stellplätzen eröffnet, um den Verlust teilweise auszugleichen. Zudem entstehen vor Haus B in der Frankenstraße etwa 100 Besucherparkplätze, sobald die Flächen fertiggestellt sind. Allerdings muss der bestehende Besucherparkplatz an der Gotenstraße mit 65 Plätzen im Mai weichen, um Platz für den Neubau einer Akademie zu schaffen.
Politiker schlagen als Entlastung eine schnelle Busverbindung von Ohligs zur Gotenstraße mit vier Haltestellen vor, die vor allem Pflegekräfte und andere Beschäftigte des Krankenhauses nutzen könnten. Die Krankenhausleitung prüft zudem, ob der bestehende Mitarbeitenden-Parkplatz an der Herberger Straße um zwei Ebenen erweitert werden kann, was die Kapazität auf 300 Plätze erhöhen würde.
Mit der Fertigstellung des neuen Parkhauses im August wird die Parkplatzsituation am Krankenhaus deutlich entspannt. Bis dahin sollen vorübergehende Lösungen und alternative Verkehrsangebote helfen, die Engpässe für Mitarbeitende und Besucher zu verringern.






