16 March 2026, 16:22

Oscars 2026: Michael B. Jordan triumphiert, Chalamet polarisiert mit Oper-Statements

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes im Smoking, identifiziert als Oscar Echihly, mit einem ernsten Gesichtsausdruck, der einen Blazer und eine Fliege trägt, mit Text am unteren Rand des Fotos.

Liebesspiel nach Oscar-Verzicht - Oscars 2026: Michael B. Jordan triumphiert, Chalamet polarisiert mit Oper-Statements

Die Oscars 2026 brachten Haute Couture, provokante Aussagen und einige Überraschungen

Michael B. Jordan gewann den Preis als Bester Hauptdarsteller für Blood & Sinners, während Timothée Chalamet – nominiert für Marty Supreme – leer ausging. Abseits der Bühne sorgten Chalamets Äußerungen über Oper und Ballett für Kontroversen, selbst Moderator Conan O'Brien ließ sich zu einem Seitenhieb hinreißen.

Chalamet erschien allein zur Verleihung und zog in einem schlichten, komplett weißen Anzug alle Blicke auf sich – ein Look, der an seine früheren Auftritte auf dem roten Teppich erinnerte. Trotz seiner Nominierung musste er sich Jordan geschlagen geben; eine öffentliche Stellungnahme zur Niederlage blieb bisher aus. Seine in Vorinterviews geäußerten Kommentare zu Oper und Ballett lösten in der Kunstszene Empörung aus – O'Brien scherzte gar über mögliche "Racheakte von Tutu-tragenden Attentätern".

Auf der After-Show-Party wurde Chalamet mit Kylie Jenner gesichtet, die beiden wirkten vertraut und posierten gemeinsam für Fotos. Jenner hatte selbst auf dem roten Teppich für Furore gesorgt: Zuerst in einem funkelnden rubinroten Schiaparelli-Kleid, später in einem dramatischen schwarzen Alexander-McQueen-Design mit Feder-Schleppe.

Seit der Verleihung am 16. März gab es weder von Chalamet noch von seinem Team Ankündigungen zu neuen Projekten oder eine direkte Reaktion auf die Oscar-Niederlage.

Der größte Gewinner des Abends in den Schauspielkategorien war Jordan, der nun als Oscarpreisträger für seine Rolle in Blood & Sinners gefeiert wird. Chalamets Modestatements, sein Auftritt auf der After-Show-Party und seine polarisierenden Aussagen hielten ihn indes im Rampenlicht – selbst ohne Trophäe. Die Veranstaltung unterstrich zudem Jenners mutigen Stil und bestätigte die Oscars als Mischung aus Kino, Kontroverse und Spektakel.

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