25 April 2026, 20:17

ÖPNV in NRW wird teurer: Westfalentarif erhöht Preise um 5,29 Prozent

Plakat mit einem Bild einer Bahn mit dem Text "Schweizerische Nordbahn in Baden, Deutschland" in der Mitte auf einem hellgelben Hintergrund mit einem schwarz-weißen Karomuster und einem dekorativen Rand.

ÖPNV in NRW wird teurer: Westfalentarif erhöht Preise um 5,29 Prozent

Fahrpreise im ÖPNV in Teilen Nordrhein-Westfalens steigen ab 1. August 2025

Der Westfalentarif, der Verkehrsverbund für Teile Nordrhein-Westfalens, hat eine Preiserhöhung von 5,29 Prozent bestätigt. Als Gründe werden gestiegene Kosten für Personal, Kraftstoffe und Energie genannt. Das beliebte 49-Euro-Ticket bleibt jedoch unverändert bei 58 Euro pro Monat und ist von den Anpassungen nicht betroffen.

Die Preiserhöhung betrifft Einzel- und Zeitkarten in vier Regionen: Münsterland/Ruhr-Lippe, Paderborn/Höxter, Westfalen-Süd sowie Ostwestfalen-Lippe. Die Verkehrsunternehmen begründen die Anpassung mit höheren Ausgaben für Löhne, Sprit und Investitionen in die Infrastruktur.

Ab 2026 passt der Westfalentarif seinen Preisrhythmus an andere große Verkehrsverbünde im Land an. Statt im August werden künftige Erhöhungen zum 1. Januar wirksam – analog zu den Systemen von VRR, VRS und AVV. Dadurch entfällt für Fahrgäste eine weitere Preisanpassung bereits wenige Monate später, da für Januar 2026 keine weitere Erhöhung geplant ist.

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Der 1. August 2025 markiert das letzte Mal, dass der Westfalentarif diesen Stichtag für Preisänderungen nutzt. Viele Pendler in der Region setzen auf das 49-Euro-Ticket, das trotz der allgemeinen Teuerung weiterhin 58 Euro im Monat kostet.

Die Preiserhöhung um 5,29 Prozent tritt am 1. August 2025 in Kraft, während das 49-Euro-Ticket stabil bei 58 Euro bleibt. Ab dem nächsten Jahr werden alle künftigen Anpassungen auf den 1. Januar verlegt, um den Westfalentarif mit den anderen nordrhein-westfälischen Verkehrsverbünden zu synchronisieren. Eine zusätzliche Erhöhung zu Beginn des Jahres 2026 ist nicht vorgesehen.

Quelle