NRW setzt auf Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser – Klimaziele 2030 im Fokus
Henry BraunNRW setzt auf Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser – Klimaziele 2030 im Fokus
Nordrhein-Westfalen treibt den Ausbau der Solarenergie an Mehrfamilienhäusern entschlossen voran. Die Landesregierung hat sich mit Partnern aus der Wohnungswirtschaft zusammengeschlossen, um die Installation von Solaranlagen zu beschleunigen – mit dem Ziel, die Klimaziele bis 2030 zu erreichen. Bisher haben diese Gebäude nur wenig zum Solarstromaufkommen der Region beigetragen.
In dieser Woche unterzeichneten Vertreter der Landesregierung und Wohnungsanbieter eine Absichtserklärung. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte das Engagement des Landes für erneuerbare Energien und unterstrich die Notwendigkeit, den Ausbau der Solarkraft deutlich zu beschleunigen.
Im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen rund 2,2 Gigawatt neue Photovoltaik-Leistung installiert, vor allem auf Einfamilienhäusern. Mehrfamilienhäuser hinken jedoch hinterher. Die neue Initiative setzt auf gemeinschaftliche Modelle, die es den Bewohnern ermöglichen, den erzeugten Solarstrom direkt zu nutzen.
Um dies zu realisieren, wird die Landesregierung Beratungsangebote für Wohnungseigentümergemeinschaften und Mieter ausbauen. Zudem sollen technische und bürokratische Hürden abgebaut werden. Die beteiligten Unternehmen und Genossenschaften haben zugesagt, künftig mehr Solarprojekte in ihre Planungen aufzunehmen.
Ziel des Vorhabens ist es, einen Großteil der Mehrfamilienhäuser in den nächsten sechs Jahren mit Photovoltaikanlagen auszustatten. Die Bewohner erhalten transparente Informationen über die Vorteile von Solarenergie. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bemühungen, die Emissionen im Land zu senken und den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern.






