05 May 2026, 02:22

Neuer Polizeidirektor in Bielefeld: Martin Huber übernimmt Gefahrenabwehr und Einsatz

Drei Polizisten in Einsatzausrüstung, einschließlich Helmen und Gasmasken, gehen eine Straße entlang an einer blauen Wand mit Rohren, einem Strommast mit Drähten und einem sichtbaren Himmel vorbei.

Neuer Polizeidirektor in Bielefeld: Martin Huber übernimmt Gefahrenabwehr und Einsatz

Martin Huber hat die Leitung der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz (GE) beim Polizeipräsidium Bielefeld übernommen. Seine Amtszeit begann am 25. August 2025, nachdem sein Vorgänger, Michael Erdmann, Ende Juni in den Ruhestand gegangen war. Die GE-Direktion ist die größte Abteilung der Bielefelder Polizei und verantwortlich für zentrale Bereiche wie die Polizeiinspektion, die Einsatzleitstelle sowie Spezialeinheiten.

Huber blickt auf eine jahrzehntelange Karriere im Polizeidienst zurück, in der er vor allem Führungspositionen innehatte. Von 2011 bis 2014 war er bei der Polizei Lippe tätig, wo er sowohl den Führungsstab als auch die Verkehrsabteilung leitete. 2014 wechselte er zum Polizeipräsidium Bielefeld und übernahm bis 2019 die Verantwortung für verschiedene Spezialeinheiten.

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Zwischen 2019 und 2021 stand Huber der Kriminalinspektion 1 innerhalb der Kriminaldirektion vor. 2021 kehrte er in die GE-Direktion zurück, zunächst als stellvertretender Direktor, später als Kommandeur der Spezialeinheiten. Diese Erfahrungen haben ihn auf seine aktuelle Position vorbereitet.

Als neuer Direktor hat Huber angekündigt, die Zusammenarbeit mit der Stadt und anderen Partnern zu intensivieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Aufrechterhaltung und Verbesserung der Sicherheit, insbesondere in der Bielefelder Innenstadt.

Hubers Amtsantritt fällt in eine Phase des Wandels für die GE-Direktion. Mit seinem Hintergrund in Spezialeinheiten, der Kriminalermittlung und Führungsaufgaben bringt er sowohl operative als auch strategische Expertise in die Position ein. Die Direktion wird nun bestehende Partnerschaften ausbauen und gleichzeitig zentrale Sicherheitsfragen in der Region angehen.

Quelle