Mönchengladbachs neuer Förderplan gibt Kindern und Jugendlichen bis 2030 mehr Chancen
Marie SimonMönchengladbachs neuer Förderplan gibt Kindern und Jugendlichen bis 2030 mehr Chancen
Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche
Mönchengladbach hat einen neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche vorgestellt, der zentrale Herausforderungen junger Menschen in der Stadt angehen soll. Die Initiative wurde im Kuhle 8 präsentiert, einer Jugendwerkstatt, die für ihre erfolgreiche Berufsorientierung bekannt ist. Wie offizielle Stellen betonen, wurde der Ort bewusst gewählt, um die praxisnahe Ausrichtung des Plans zu unterstreichen.
Der Förderplan ist kein starres Programm mit festen Budgets, sondern ein flexibles Rahmenwerk, das in Zusammenarbeit mit Partnern und den jungen Menschen selbst entwickelt wurde, die davon profitieren sollen. Zu den Zielen gehören die Förderung sozialer Teilhabe, die Stärkung digitaler Kompetenzen und die Verbesserung der MINT-Bildung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der besseren Vernetzung von Fachkräften in der Kinder- und Jugendarbeit.
Besonders im Fokus steht der Abbau von Bildungsnachteilen für Kinder mit Migrationshintergrund – mit einem klaren Zeitplan: Bis 2030 sollen messbare Fortschritte erzielt werden. Diese Frist spiegelt den übergeordneten Anspruch des Plans wider, der sich an einem afrikanischen Sprichwort orientiert: "Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf." Die einzelnen Projekte des Plans knüpfen an die Alltagserfahrungen junger Menschen an, um für sie relevant und wirksam zu sein.
Eine der größten Herausforderungen in Mönchengladbach bleibt der Übergang von der Schule in den Beruf. Das Kuhle 8, wo der Plan vorgestellt wurde, gilt bereits als Vorbild für erfolgreiche Berufsorientierungsprogramme. Der Förderplan baut auf solchen Erfolgsmodellen auf und gibt Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, eine gemeinsame Richtung vor.
Der Förderplan für Kinder und Jugendliche setzt konkrete Ziele für die nächsten sechs Jahre: Bildungslücken sollen verringert, Berufschancen verbessert und die Zusammenarbeit lokaler Akteure gestärkt werden. Der Erfolg wird sich daran messen, inwieweit sich bis 2030 die Chancen und Perspektiven junger Menschen spürbar verbessern.






