17 March 2026, 04:14

Mönchengladbach stimmt über olympische Hockey-Träume 2036 ab – jetzt per Briefwahl

Eine Person hält die Olympischen Ringe in den Händen, mit "Erneuerung der Olympischen Bewegung" und "Olympisches Agenda 2020" auf einem Blatt Papier vor sich, trägt ein weißes Hemd und blaue Shorts, vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken und Sonnenlicht.

Mönchengladbach stimmt über olympische Hockey-Träume 2036 ab – jetzt per Briefwahl

Die Bürgerinnen und Bürger von Mönchengladbach stimmen bald ab, ob sich die Stadt dem Bewerbungsverfahren der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele anschließen soll. Bei der Briefwahl, an der alle wahlberechtigten Einwohner ab 16 Jahren teilnehmen können, geht es um die mögliche Unterstützung der Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Die Stimmabgaben müssen bis Mittwoch, den 15. April, 16:00 Uhr, eingegangen sein, um gezählt zu werden.

Die Wahlunterlagen erreichen die Berechtigten bis Sonntag, den 29. März. Jedes Paket enthält einen Stimmzettel, einen blauen amtlichen Umschlag, eine Wahlbenachrichtigung, einen roten Rückumschlag sowie eine Informationsbroschüre. Auf dem Stimmzettel steht eine einzige Frage: "Unterstützen Sie die Beteiligung Mönchengladbachs an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044?"

Damit das Referendum gültig ist, müssen mindestens 10 % der Wahlberechtigten – das entspricht etwa 20.400 Ja-Stimmen – abgeben werden. Bei einem erfolgreichen Ausgang würde Mönchengladbach Hockey-Wettbewerbe im HockeyPark und im Borussia-Park ausrichten. Beide Anlagen gelten bereits als weltklasse.

Wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger sowie EU-Bürger ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Mönchengladbach. Die Stadt zählt insgesamt 267.213 Einwohner, die genaue Zahl der Wahlberechtigten steht jedoch noch nicht fest.

Die Auszählung beginnt am Sonntag, den 19. April, um 16:00 Uhr im Briefwahlzentrum des Berufskollegs Volksgartenstraße. Die Ergebnisse entscheiden, ob Mönchengladbach die regionale Olympiabewerbung weiterverfolgt.

Das Ergebnis hängt maßgeblich von der Wahlbeteiligung ab: Mindestens 20.400 Ja-Stimmen sind erforderlich, um das Votum zu bestätigen. Bei einer Zustimmung könnte die Stadt eine zentrale Rolle bei der Austragung künftiger olympischer Hockey-Turniere spielen. Die endgültige Entscheidung liegt bei den bis zum 15. April eingegangenen Stimmen.

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