Massenrazzia in NRW: Logistik-Firma im Visier wegen Schwarzarbeit und Steuerbetrugs
Henry BraunMassenrazzia in NRW: Logistik-Firma im Visier wegen Schwarzarbeit und Steuerbetrugs
Großrazzia gegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung in Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen hat es eine groß angelegte Razzia gegen undeclarierte Beschäftigung und Steuerhinterziehung gegeben. Am 24. März 2026 durchsuchten Behörden 37 Objekte, vor allem im Ruhrgebiet, und nahmen dabei einen Subunternehmer aus der Logistikbranche ins Visier. An der Aktion waren mehrere Strafverfolgungsbehörden beteiligt; es kam zu Festnahmen und der Beschlagnahmung von Beweismaterial.
Die Zentrale Anlaufstelle zur Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzstraftaten (ZeFin NRW) leitet die Ermittlungen gegen den Subunternehmer. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Kurierfahrer systematisch in bar bezahlt zu haben, ohne Sozialabgaben abzuführen oder Steuern zu zahlen. Zudem besteht der Verdacht, dass eine kriminelle Vereinigung gegründet wurde, um diese Machenschaften zu organisieren.
Bei den Durchsuchungen setzten Zollbeamte, das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW), die Bundespolizei und eine Spezialeinheit des Zolls drei Haftbefehle durch. Ein 39-jähriger Hauptverdächtiger, ein 29-jähriger Mann sowie eine 26-jährige Frau wurden in Zusammenhang mit dem Fall festgenommen.
Die Aktion brachte erhebliche Ergebnisse: So wurden 174.000 Euro Bargeld sichergestellt und sechs elektrische Lastenräder vorläufig beschlagnahmt. Zudem sammelten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial, das nun detailliert ausgewertet wird.
Die Razzia stellt einen wichtigen Schritt im Kampf gegen illegale Beschäftigung und Wirtschaftskriminalität in der Logistikbranche dar. Die Behörden haben Vermögenswerte eingefroren und Beweise gesichert, die als Grundlage für weitere rechtliche Schritte dienen sollen. Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten die beschlagnahmten Unterlagen prüfen.






