19 March 2026, 20:16

Logistikbude sichert sich 5 Millionen Euro für digitale Ladungsträger-Revolution

Großes Industriegebäude mit gestapelten Kisten, Kränen, Zaun, Strommasten und einer fernen Mauer.

Logistikbude sichert sich 5 Millionen Euro für digitale Ladungsträger-Revolution

Logistikbude, Anbieter von Logistiksoftware mit Fokus auf Ladungsträgermanagement, sichert sich über 5 Millionen Euro in Series-A-Finanzierungsrunde

Das Dortmunder Start-up, das 2021 gegründet wurde, hat sich innerhalb kürzester Zeit von einem kleinen Team zu einem wichtigen Akteur in der Digitalisierung der Nachverfolgung und Handhabung von Paletten, Containern und Gestellen in Branchen wie Transport, Automobilindustrie und E-Commerce entwickelt.

Das Unternehmen entstand aus Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik in Dortmund. Seine Plattform, ein sogenanntes Load-Carrier-Management-System (Ladungsträger-Management-System), verknüpft Daten aus bestehenden IT-Systemen mit einer maßgeschneiderten App, Sensortechnik und KI-gestützter Dokumentenverarbeitung. Dadurch können Unternehmen den Fluss von Mehrwegverpackungen und Transportausrüstungen in Echtzeit überwachen und optimieren.

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2023 sammelte Logistikbude bereits über 2 Millionen Euro in einer Seed-Finanzierungsrunde ein und baute sein Team von vier auf 25 Mitarbeiter aus. Die Plattform verarbeitet mittlerweile mehr als 50 Millionen Ladungsträger pro Monat und bedient große Logistikunternehmen wie die Nagel-Group und Dachser. Zwar gibt es keine genauen Zahlen zur globalen Verbreitung digitaler Ladungsträgerlösungen, doch auch Wettbewerber wie GDB Logistics, INVARIS und Arvato bieten ähnliche Tools an – oft kombiniert mit Track-and-Trace-Systemen, intelligenten Etiketten und automatisierter Handhabung.

Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde von der Risikokapitalgesellschaft Capnamic angeführt, mit Beteiligungen von Moguntia Capital sowie weiteren Investitionen bestehender Unterstützer. Logistikbude plant, die Mittel in die Skalierung der Automatisierung innerhalb seines Systems und die Beschleunigung der internationalen Expansion zu stecken. Ziel ist es, die Position in einer zwar Nischen-, aber wachsenden Softwarekategorie zu stärken, die industrielle, Einzelhandels- und Logistikprozesse unterstützt.

Mit frischem Kapital und einer bewährten Plattform strebt Logistikbude nun eine Ausweitung über Deutschland hinaus an. Die Investitionen sollen die KI- und Automatisierungsfunktionen weiter verfeinern und neue Märkte erschließen. Das Wachstum des Unternehmens spiegelt die zunehmende Nachfrage nach digitalen Lösungen wider, die die Effizienz im Management wiederverwendbarer Transportmittel steigern.

Quelle