25 April 2026, 12:37

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Neue Regeln und höhere Kosten für Anwohner

Großes Gebäude mit Bergen von Schrott, einem Verkehrskegel und einem blauen Container davor, umgeben von Pflanzen, Pfählen und Himmel während der Abrissarbeiten.

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Neue Regeln und höhere Kosten für Anwohner

Wertstoffhof in Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung

Der städtische Wertstoffhof in Langenfeld hat die Vorschriften für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen verschärft. Hintergrund sind steigende Kosten, die die Stadt dazu veranlassen, die angenommenen Mengen am Standort an der Hansastraße zu begrenzen. Für Anwohner gelten nun strengere Richtlinien – und höhere Gebühren – beim Entsorgen von Baumaterialien.

Ab sofort nimmt der Wertstoffhof an der Hansastraße pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt an. Jede Abgabe kostet pauschal 8,00 Euro, unabhängig von der Menge. Gemischte Abbruchabfälle wie Fenster oder Türen wurden dort bereits bisher nicht angenommen – auch Gipskartonplatten und Porenbetonsteine bleiben weiterhin ausgeschlossen.

Für größere Mengen verweist die Stadt auf die Deponie im Stadtteil Immigrath. Dort betragen die Entsorgungskosten 5,00 Euro pro Kofferraumladung mit gemischtem Bau- oder Abbruchabfall. Akzeptiert werden unter anderem Mauerwerk, Fliesen, Waschbecken, Toilettenschüsseln und Dachziegel sowie Steine, Kies und Keramik.

Auch private Entsorgungsunternehmen bieten Alternativen an. Firmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen dieselben Materialien gegen Gebühr entgegen. Die Stadt betont, dass Bürger mit größeren Abfallmengen auf zugelassene Anbieter oder direkt auf die Deponie in Immigrath ausweichen sollten.

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Mit den neuen Beschränkungen will die Kommune die Kosten im Griff behalten, ohne die Entsorgungsmöglichkeiten vollständig einzuschränken. Wer nur kleine Mengen loswerden muss, kann weiterhin den Wertstoffhof an der Hansastraße nutzen – bei größeren Projekten sind jedoch Fahrten nach Immigrath oder die Inanspruchnahme privater Dienstleister nötig. Die Änderungen spiegeln die wachsenden Ausgaben wider, die mit der Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen in der Region verbunden sind.

Quelle