27 April 2026, 02:21

Irischer Investor Kerga übernimmt Getränkehersteller Münsterland J Lülf

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Irischer Investor Kerga übernimmt Getränkehersteller Münsterland J Lülf

Die irische Investmentfirma Kerga hat Münsterland J Lülf übernommen, einen deutschen Hersteller von fertigen Getränken. Mit dem Deal baut Kerga seine Präsenz in Europa aus und erweitert sein Portfolio um bekannte Marken wie Jimmy's Iced Coffee. Unternehmensführer bezeichnen den Schritt als zentralen Bestandteil ihrer Wachstumsstrategie auf dem Kontinent.

Münsterland J Lülf ist spezialisiert auf nicht-kohlensäurehaltige Getränke, darunter Eiskaffees und Proteinshakes. Die Produkte des Unternehmens werden in über 20 Ländern vertrieben, darunter Marken wie Jimmy's Iced Coffee sowie die hauseigene Münsterland-Milchproduktlinie. Die bestehende Marktpräsenz und ein Umsatz von über 20 Millionen Euro machten das Unternehmen zu einem attraktiven Übernahmeziel für Kerga.

Kerga, unterstützt von den irischen Fonds BiaVest und Development Capital, konzentriert sich auf den Erwerb und die Entwicklung von Lebensmittel- und Getränkeunternehmen. Zu den aktuellen Beteiligungen zählen Offbeat Donuts, Riesa Nudeln sowie Nomadic Foods. Gemeinsam werden Münsterland und Nomadic voraussichtlich mehr als 100 Millionen Einheiten jährlich in Europa absetzen.

Alan Cunningham, CEO von Kerga, bezeichnete die Übernahme als "wichtigen Meilenstein" für die europäische Expansion des Unternehmens. Hilliard Lombard, Vorsitzende von Kerga und Mitgründerin von BiaVest, ergänzte, dass Münsterland perfekt zu den Investitionskriterien von BiaVest passe. Der Deal stärkt zudem Kergas Produktions- und Vertriebsnetzwerke und verbessert den Marktzugang.

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Die Übernahme von Münsterland J Lülf bringt Kerga nicht nur zusätzliche Größe, sondern auch neue Produktlinien. Mit einem prognostizierten gemeinsamen Absatz von über 100 Millionen Einheiten will das Unternehmen seine Position im europäischen Lebensmittel- und Getränkesektor weiter ausbauen. Die Transaktion folgt Kergas Strategie, etablierte Marken mit soliden Umsatzzahlen ins Visier zu nehmen.

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